Razzia in "Reichsbürger"Szene: Zwei Beschuldigte aus dem Raum Amstetten
BEZIRK AMSTETTEN. Im Verfahren der deutschen Bundesanwaltschaft gegen die Reichsbürgerszene werden zwei Personen aus dem Raum Amstetten als Beschuldigte geführt. Am 7. Dezember gab es eine Hausdurchsuchung. Es liegen keine Haftbefehle vor.

25 Personen aus der „Reichsbürger“-Szene sind Mittwochfrüh auf Anordnung der deutschen Bundesanwaltschaft in Karlsruhe bei einer Razzia festgenommen worden. Sie sollen eine terroristische Vereinigung gebildet haben, die mutmaßlich das politische System Deutschlands umstürzen wollte. Ein Großteil der Festnahmen fand in Deutschland statt, aber auch in Kitzbühel (Tirol) wurde eine Person festgenommen.
Hausdurchsuchung in Amstetten
Wie der ORF Niederösterreich berichtet, gab es anlässlich der Razzia auch im Raum Amstetten eine Hausdurchsuchung. Die zwei Bewohner würden im Verfahren gegen die Reichsbürgerszene in Deutschland „als Beschuldigte, nicht als Verdächtige“ geführt. Sie seien österreichische Staatsbürger und im Raum Amstetten zu Hause. Bezüglich der Rolle der beiden Beschuldigten sowie des konkreten Tatvorwurfs gibt es vorerst keine Angaben. Es liegt kein Haftbefehl vor.


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