Diskussion: "Biber, Fischotter und nun der Wolf - Wie kann ein Zusammenleben gelingen?"
AMSTETTEN. Eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Biber, Fischotter und nun der Wolf“ findet am 21. März (19.30 Uhr) im Pfarrsaal Herz Jesu in Amstetten statt. Organisatoren sind die Initiative „Wolfstopp“ zur Regulierung des Wolfbestandes und die Winkler Landschaftsplanung Amstetten.
Christian Winkler: „Biber und Fischotter waren vor wenigen Jahrzehnten in Österreich kaum anzutreffen. Die Bachforellen und die Flussperlenmuscheln waren noch in erfreulichen Beständen vorhanden. Bauern und Teichwirte konnten noch relativ ungestört ihrem Broterwerb und unserer Versorgung nachgehen. Die Kommunen mussten noch keine Bäume schützen oder entnehmen um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten … soweit zu unseren lieben pelzigen Begleitern unserer Gewässer ... Seit einigen Jahren beginnen nun auch Wölfe die Nutztierhaltung und Almwirtschaft vor seit Generationen nicht gekannte Herausforderungen zu stellen, in Tourismusregionen gibt es ebenfalls bereits Verunsicherungen.“
Aktuelle Situation beleuchten
Bei der Veranstaltung am 21. März wolle man die aktuelle Situation von Referent Gerhard Fallent (Obmann Wolfstopp) beleuchten lassen und in Folge mit den am Podium vertretenen Entscheidungsträgerinnen diskutieren.
„Auch für die hoffentlich folgende Publikumsdiskussion wird reichlich Zeit gegeben sein. Letztendlich wollen wir aber von der Schweiz lernen, welche ja seit vielen Jahrzehnten mit Wölfen lebt und aktuell eine interessante Lösung gefunden hat“, erklärt Winkler.
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