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NÖ. Am Samstag, dem 4. Oktober, findet in ganz Österreich der jährliche Zivilschutzprobealarm statt. Zwischen 12 und 12.45 Uhr werden dabei alle mehr als 8.000 Sirenen getestet. In Niederösterreich wird dieser Tag traditionell auch als Zivilschutztag begangen, begleitet von zahlreichen Informations- und Mitmachaktionen in Gemeinden und Bezirken.

(V. l.) Landesrat Martin Antinger und NÖZSV-Präsident Christoph Kainz (Foto: NÖZSV)
(V. l.) Landesrat Martin Antinger und NÖZSV-Präsident Christoph Kainz (Foto: NÖZSV)

„Wir prüfen damit nicht nur die Funktionsfähigkeit und Reichweite der Sirenen, sondern erinnern auch an die Bedeutung der Signale. Denn im Ernstfall muss jeder wissen, was zu tun ist“, erklärte Landesrat Martin Antauer (FPÖ), der heuer erstmals in seiner Funktion die Öffentlichkeit zum Zivilschutztag informierte.

Zwar sei mit AT-Alert ein modernes Warnsystem verfügbar, so Antauer, doch bleibe die Sirene unverzichtbar: „Sie ist unüberhörbar, funktioniert auch ohne Strom oder Handynetz und erreicht alle – ob jung oder alt, mit oder ohne Smartphone.“

Infoveranstaltungen und Ehrenamt im Mittelpunkt

Neben den Probealarmen finden am Zivilschutztag zahlreiche Informationsveranstaltungen des Niederösterreichischen Zivilschutzverbandes statt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Initiative „Füreinander Niederösterreich“, die den Zusammenhalt nach Katastrophen in den Mittelpunkt stellt. Außerdem werden immer mehr Gemeinden zur „krisensicheren Gemeinde“ zertifiziert. Die nächste große Auszeichnungsveranstaltung ist für 18. November im Landhaus St. Pölten geplant.

Sicherheitstag in Zeillern eröffnet Zivilschutzwoche

Auch der Präsident des Niederösterreichischen Zivilschutzverbandes, Christoph Kainz, hob die Bedeutung von Information und Bewusstseinsbildung hervor. Er verwies auf den Sicherheitstag in Zeillern am 28. September. Die Veranstaltung bildet den Auftakt zur Zivilschutzwoche und zugleich den Abschluss der Aktion „Sicherer Bezirk Amstetten“.

„Dort erwarten die Besucher spannende Vorführungen der Einsatzorganisationen, Informationsstände, ein Frühschoppen von Radio Niederösterreich, die Big Band der Polizeimusik sowie Gewinnspiele. Es wird ein Tag zum Erleben, Lernen und Mitmachen“, so Kainz.

Neue Informationsoffensive

Erstmals in der Geschichte des Zivilschutzverbandes wird es während der gesamten Zivilschutzwoche eine Informationsoffensive mit täglichen Fernseh- und Radiospots auf ORF Niederösterreich geben. Die Themen reichen vom Ehrenamt über die Initiative „Füreinander Niederösterreich“ bis hin zu Tipps für einen krisenfesten Haushalt.

„Zivilschutz lebt vom Mitmachen. Jeder kann einen Beitrag leisten – sei es durch Vorbereitung im eigenen Haushalt, durch Mitarbeit in der Gemeinde oder durch aktives Engagement im Zivilschutz“, betonte Kainz.


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