Keine Angst vor einer Venen-OP!

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Michaela Aichinger   Anzeige, 23.11.2020 06:01 Uhr

AMSTETTEN. Dank neuester minimal invasiver Methoden ist die Behandlung von Krampfadern heutzutage weitgehen schmerzfrei. Um die individuell passende Behandlung für jeden Patienten zu finden, ist eine Abklärung unerlässlich. Dr. Spiro Schuller, Facharzt für Dermatologie und Venerologie und Co-Leiter des Venex-Zentrums für Haut und Venen in Wien, steht derzeit einmal wöchentlich in Amstetten als Wahlarzt zur Verfügung.

„Ich habe starke Krampfadern, aber Angst vor einer Venenoperation. Soll ich noch abwarten oder gibt es auch sanfte Behandlungsmethoden?“, „Ich habe geschwollene Beine mit Juckreiz sowie sichtbare Krampfadern. Ist das schon eine richtige Erkrankung und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?“, „Ich habe Besenreiser und an einigen Stellen hervortretende Krampfadern. Abends schwillt mein rechter Knöchel öfters an. Muss ich mir schon sorgen machen?“ Dies sind häufig gestellte Fragen von betroffen Patienten.

Diagnose erst sehr spät

Leider gelangen immer noch viele Patienten trotz fortgeschrittener Erkrankung erst sehr spät zu einer richtigen Diagnose und der entsprechenden Behandlung. Häufig werden sichtbare Krampfadern und vor allem Besenreiser nur als „kosmetisch“ abgetan. Dem Patienten wird gesagt, dass – solange keine Schmerzen bestehen – nichts unternommen werden müsse.

Krampfadern steigern Thromboserisiko

Die Ausbildung von Besenreiser vor allem in der Knöchelregion können bereits Ausdruck einer manifesten Stammvarikose sein. Weiters gibt es rezente Studien, die besagen, dass bereits das Vorhandensein von Krampfadern, auch ohne irgendwelche Beschwerden, das Thromboserisiko steigert.

Rechtzeitig handeln

„Die Angst vor einer Operation und vor deren Nachwehen führt dazu, dass wir immer noch viele Patienten mit nässenden Wunden an den Beinen (sogenannten Ulcera) sehen, was durch frühes Erkennen und rechtzeitiges Handeln leicht vermieden werden könnte“, betont Dr. Spiro Schuller.

Weitgehend schmerzfreie Behandlung

Dank neuester minimal invasiver Methoden ist die Behandlung von Krampfadern heutzutage weitgehen schmerzfrei. Die berufliche Ausfallszeit, was gerade für selbstständig erwerbstätige Menschen ein wichtiger Punkt ist, ist auf ein Minimum reduziert.

Kontrollierte Erhitzung der Vene

Mit einem Radiofrequenz-Katheter oder einem Laser-Katheter wird die betroffene Vene mittels kontrollierter Erhitzung zerstört. Der schädliche Blutstau in der Vene wird dadurch behoben. Die Behandlung kann auch ambulant und in Lokalanästhesie durchgeführt werden. Nach dem Eingriff treten kaum Schmerzen auf und es entstehen dabei keine Narben.

Verklebung der Vene

Eine weitere Möglichkeit ist die Verklebung der Vene mit einem medizinischen Acrylatkleber. Der Klebstoff verschließt die behandelte Vene, die anschließend langsam vom Körper abgebaut wird. Eine Lokalanästhesie ist nicht notwendig, weil das Verfahren nicht schmerzhaft ist. Außerdem ist es nicht nötig, nach dem Eingriff einen Kompressionsstrumpf zu tragen. Eine Anwendung des Verfahrens ist daher auch in den Sommermonaten möglich.

Schaumverödung

Bei der Schaumverödung wird ein geschäumtes Verödungsmittel in die Vene injiziert und verursacht eine Reizung der Venenwand, wobei die Vene zerstört wird. Diese Methode zeigt eine gute Wirkung bei kleineren Venen und Besenreisern.

Schnell wieder mobil

Nach den minimalinvasiven Katheter-Behandlungen oder der Schaumverödung ist der Patient gleich mobil und meistens schon am nächsten Tag arbeitsfähig. Um die individuell passende Behandlung für jeden Patienten zu finden, ist eine Abklärung mittels Farbultraschall die Methode der Wahl. Hiermit kann sich der behandelnde Arzt rasch ein genaues Bild der Lage verschaffen und einen gezielten Behandlungsplan für den Patienten erstellen.

Dr. Spiro Schuller

Dr. Spiro Schuller ist Facharzt für Dermatologie und Venerologie und Co-Leiter des Venex-Zentrums für Haut und Venen in Wien. Im Oktober 2020 wurde eine zweite Zweigstelle im Ordinationszentrum Schulstraße 5 in Amstetten eröffnet, wo Dr. Spiro Schuller derzeit einmal wöchentlich als Wahlarzt zur Verfügung steht.

Venenheilkunde, Hautchirurgie, ästhetische Dermatologie

Neben der Venenheilkunde, zählen auch die Hautchirurgie (Behandlung und Vorsorge von Hautkrebserkrankungen) sowie auch die ästhetische Dermatologie (Botox, Filler, Peelings, Fettabsaugung) zu Dr. Schullers Spezialgebieten. Als Hautfacharzt steht Dr. Spiro Schuller aber natürlich genauso für „klassische“ dermatologische Fragestellungen jeder Art zur Verfügung.

Terminvereinbarung (auch für Amstetten) unter der Wiener Nummer 01/4086733.

Weitere Informationen unter www.venex.at.

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