NÖ Ärztekammer gibt Infos zur FFP2-Maske
NÖ. FFP2-Masken schützen nicht nur den Träger deutlich besser als einfache Mund-Nasen-Schutz-Masken, sondern auch die Menschen in deren Umgebung.

Die Masken können mehr als 94 Prozent der Partikel in der Umgebungsluft und damit auch kleinere Aerosol-Tröpfchen aus der Ein- und Ausatemluft abfangen. Dies passiert durch ein spezielles Vlies in der Maske. Diese Schutzwirkung kommt allerdings nur dann zum Tragen, wenn die FFP2-Maske richtig sitzt und eng anliegt.
Richtigen Sitz testen
„Mit einem einfachen Test kann das jeder überprüfen. Atmet man etwas stärker ein, muss sich die Maske ans Gesicht anlegen. Außerdem darf die Maske kein Ausatemventil haben, durch das die Atemluft ungefiltert nach außen strömen kann“, erklärt Dietmar Baumgartner, Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte.
Auch in Ordinationen
„Während in Pressekonferenzen die zuständigen Politiker Supermärkte und öffentliche Verkehrsmittel als Orte, an denen verpflichtend FFP2-Masken zu tragen sind, aufgezählt haben, blieben die ärztlichen Ordinationen unerwähnt“, kritisiert Christoph Reisner, Präsident der NÖ Ärztekammer, angesichts der derzeitigen FFP2-Maskenpflicht und meint weiter: „Niederösterreichs Ärzte behandeln und betreuen ihre Patienten während der Covid-19-Krise ebenso wie zu jeder anderen Zeit. Es ist aber essentiell, dass sie dabei so gut wie möglich geschützt sind“.


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