Rainbows-Gruppen starten im Frühling
AMSTETTEN. Die Auswirkungen der Pandemie setzen Kindern und Jugendlichen auf vielen Ebenen zu. Kommt es dann auch noch zu einer Trennung oder Scheidung der Eltern, dann ist es besonders wichtig, sie bei der Bewältigung dieser Lebenssituation zu unterstützen.

AMSTETTEN. Die Auswirkungen der Pandemie setzen Kindern und Jugendlichen auf vielen Ebenen zu. Kommt es dann auch noch zu einer Trennung oder Scheidung der Eltern, dann ist es besonders wichtig, sie bei der Bewältigung dieser Lebenssituation zu unterstützen.
„Wir wollen den Kindern in dieser stürmischen Zeit Halt geben und ihnen in ihrer neuen Lebenssituation Perspektiven aufzeigen. In unseren altershomogenen Gruppen können wir dabei auf jedes einzelne Kind, seinem Alter und seiner Entwicklung gemäß, eingehen“, sagt Marion Wallner, Leiterin von RAINBOWS-Niederösterreich.
Kleingruppen
In Kleingruppen mit zirka vier Kindern wird in den zwölf Treffen mit spielerischen und kreativen Methoden gearbeitet. Geleitet werden die Gruppen von ausgebildeten Gruppenleiterinnen. Vertrauen und Vertraulichkeit spielen dabei eine wesentliche Rolle.
„Wir sagen den Kindern gleich zu Beginn, dass alles, was sie erzählen, in der Gruppe bleibt. Das ist oft eine große Erleichterung für sie, weil sie trotz der Enttäuschung und der Wut niemandem – schon gar nicht den geliebten Eltern – weh tun wollen.
Blick Richtung Zukunft
Der Blick richtet sich in die Zukunft, denn wir können Geschehenes nicht rückgängig machen, aber wir können die Kinder stärken; ihnen dabei helfen, positive Zukunftsperspektiven zu entwickeln, trotz der Belastungen, denen sie ausgesetzt sind“, sagt Marion Wallner.
Elterngespräche
In den begleitenden Elterngesprächen erfahren Eltern, was sie in dieser schwierigen Zeit für ihre Kinder tun können.Neue RAINBOWS-Gruppen für Kinder zwischen vier und zwölf Jahren, deren Eltern sich getrennt haben, starten unter anderem in Amstetten.


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