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AMSTETTEN. Laut Polizei kommen der sogenannte „Polizeitrick“ und Kellereinbrüche wieder vermehrt vor. Bereits mit wenigen Vorsichtsmaßnahmen kann man sich effektiv schützen.

Bürgermeister Christian Haberhauer, Stadtpolizeikommandant Felix Promber, Sicherheits-Gemeinderat Christoph Zechmeister schärfen das Problembewusstsein. Foto: Stadtgemeinde Amstetten

AMSTETTEN. Laut Polizei wird derzeit wieder vermehrt versucht, mit dem sogenannten „Polizeitrick“ gutgläubige Mitbürger um ihr Erspartes zu bringen. Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP) betont: „Gemeinsam mit dem Sicherheits-Gemeinderat und der Polizei möchte ich für diese aktuellen Themen Bewusstsein in der Bevölkerung schaffen. Wenn man die Tipps der Polizei beachtet, kann man sich bereits gut schützen.“

Der „Polizeitrick“

Beim sogenannten „Polizeitrick“ kontaktieren die Täter ihre Opfer unter einer vorgetäuschten Telefonnummer der Polizei (059133) und geben sich als Kriminalpolizisten aus. Dabei warnen sie vor kurz bevorstehenden Einbrüchen oder Diebstählen und bieten den Opfern an, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände für sie sicherzustellen. Sicherheits-Gemeinderat Christoph Zechmeister (ÖVP) warnt: „Wichtig ist, auf solche Versuche nicht einzugehen, keine persönlichen Daten weiterzugeben und sich umgehend bei der richtigen Polizei zu melden.“

Tipps des Kriminalamts

Das Landeskriminalamt Niederösterreich gibt Tipps, wie man sich vor dem „Polizeitrick“ schützen kann: „Lassen Sie sich von der möglicherweise am Display Ihres Telefons aufscheinenden Nummer der Polizei nicht verunsichern, diese könnte gefälscht sein. Die richtige Polizei wird Geld oder Wertgegenstände nie zur Verwahrung übernehmen, da dafür die rechtliche Grundlage fehlt. Beratung, Informationen und Empfehlungen zum Schutz des Eigentums bekommen Sie durch Präventionsbeamte der richtigen Polizei unter 059133. Sprechen Sie grundsätzlich nie über Ihre Vermögensverhältnisse, geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein und machen Sie Ihrem Gegenüber entschieden klar, dass Sie auf keine der Forderungen/Angebote eingehen werden. Legen Sie umgehend auf, wählen Sie den Notruf 133 und verständigen Sie die richtige Polizei. Lassen Sie niemanden in Ihr Haus oder Ihre Wohnung, den Sie nicht kennen.“

Kellereinbrüche

Auch das Thema Kellereinbrüche in Mehrparteienhäusern sollte man laut Polizei wieder vermehrt im Blick haben. Um sich zu schützen, rät Sicherheits-Gemeinderat Christoph Zechmeister: „Das Wichtigste ist, den Zugang zur Wohnhausanlage zu versperren. Vor allem der Zugang zum Kellerabteil sollte immer versperrt sein. Ein hochwertiges Vorhängeschloss bietet dafür die größte Sicherheit. Wer Verdächtiges wahrnimmt, kann das unter 059133 melden.“ Das Landeskriminalamt rät: „Bewahren Sie keine wertvollen Gegenstände im Kellerabteil auf. Machen Sie Ihr Kellerabteil möglichst blickdicht. Es muss nicht jeder sehen, was Sie dort aufbewahren.“

Polizei-Notruf: 133

Polizei-Telefon: 059-133


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