Fastenzeit: Familienverband lädt Amstettner Familien zum "Blick auf das Wesentliche"
BEZIRK. Der Katholische Familienverband bietet Amstettner Familien mit der Aktion „plusminus“ Anregungen für Aktivitäten in der Fasten- und Osterzeit. Das Angebot richtet sich auch an Kindergärten, Schulen und Jugendgruppen. Das Motto „Haben wir, was wir brauchen? Brauchen wir, was wir haben?“ soll den Blick auf das Wesentliche im Leben richten und anregen, über die eigenen Konsumgewohnheiten nachzudenken. Über die App „Gutes Leben“ können auch Einzelpersonen teilnehmen.

Anlässlich der Aktion können Familienmitglieder etwa gemeinsam einen „Fastenstrauch“ zum Blühen bringen. „Jedes Familienmitglied überlegt sich ein Konsumgut, auf das in der Fastenzeit ganz oder teilweise verzichtet wird. Gelingt der Verzicht oder die Einschränkung, kann der Strauch täglich von einem Familienmitglied durch das Aufhängen entsprechend vieler Papierstreifen zur Blüte gebracht werden“, lautet die Anleitung.
„40 Tage Fastenzeit - 40 gute Taten“
Als weitere Anregung stellt der Katholische Familienverband die Aufgabe, „40 Tage Fastenzeit - 40 gute Taten“ vor. Dahinter stecken 40 Ideen, sich selbst oder anderen etwas Gutes zu tun. Zudem werden Texte und Geschichten zur Verfügung gestellt, die über die Fastenzeit und österliche Brauchtümer informieren.
Die Aktion richte sich mit drei Vorschlägen für ein „persönliches Fastenzeit-Experiment“ auch an Menschen, für die der religiöse Hintergrund zur Fastenzeit weniger eine Rolle spielt. So soll beim „Verzichtsexperiment“ auf Alkohol, Süßigkeiten oder die Mediennutzung verzichtet werden, um wieder die „Genussfähigkeit zu schärfen“ und „abgestumpften Konsum“ durch die bewusste Entscheidung für Genussmittel zu ersetzen. Weiters werden Impulse für eine „Auszeit“ und eine „Selbstbetrachtung“ zur Verfügung gestellt.


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