SKU Amstetten freut sich über dritten Saisonsieg

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Peter Tschernegg (Foto: SKU Amstetten/A. Haider)
Peter Tschernegg (Foto: SKU Amstetten/A. Haider)
Michaela Aichinger Michaela Aichinger, Tips Redaktion, 20.09.2021 08:39 Uhr

AMSTETTEN. Beim Heimspiel gegen den FC Blau-Weiss Linz siegte der SKU Ertl Glas Amstetten 1:0 (1:0). In einer über die gesamte Spielzeit spannende Partie hatte der SKU das bessere Ende für sich. Peter Tschernegg traf kurz vor der Pause vom Elfmeterpunkt zum Sieg. Der SKU freut sich über den dritten Saisonsieg und kann endlich wieder voll anschreiben.

Der regierende Meister kam nach dem Sieg über den GAK mit fünf Punkten Vorsprung auf Amstetten in die Ertl Glas-Arena. Die gezeigte Leistung in Lustenau gab dem SKU trotz der Auswärtsniederlage aber Hoffnung, auch im vierten Heimspiel der Saison ungeschlagen zu bleiben. Nach den beiden 2:0-Siegen der Linzer über den SKU im letzten Jahr war es für die Fallmann-Jungs klar, dass es Zeit für den vierten Sieg im siebten Ligaspiel gegen die Linzer wäre.

Besserer Start für Gäste

Die Gäste erwischten den besseren Start und fanden schon nach drei Minuten die erste dicke Gelegenheit vor. Stefano Surdanovic tauchte vor Dennis Verwüster auf, konnte aber den hellwachen SKU-Keeper aus kurzer Distanz nicht bezwingen. In den folgenden Minuten blieben die Linzer am Drücker und drängten auf einen frühen Treffer.

Hart umkämpfte Partie

Der SKU kam nach einer knappen Viertelstunde besser ins Spiel. Wale Musa Alli sorgte über die linke Flanke für die erste Offensivaktion der Hausherren. Beide Abwehrreihen leisteten nun konsequente Arbeit und so blieben Chancen daher Mangelware. Matthias Seidl zog aus der Distanz ab und verfehlte das Amstettner Tor nur knapp. In der 24. Minute segelte Alli im Gegenstoß an einer Mayer-Flanke nur knapp vorbei. Die Partie war hart umkämpft und dementsprechend spannend. In der 30. Minute blieb wieder Dennis Verwüster Sieger; dieses Mal klärte er im Herauslaufen vor Patrick Plojer.

Erste große Chance für Amstettner - dann 1:0 (43.)

In der 32. Minute fanden die Amstettner die erste 100%ige Chance vor. Musa Alli dribbelte an zwei Gegenspielern vorbei und zog in den Strafraum hinein. Sein Flachschuss in die lange Ecke wurde vom Gäste-Keeper aber mit dem Fuß abgewehrt. Der SKU nahm in der Folge das Heft mehr in die Hand und diktierte häufiger das Geschehen. Als es schon nach einer torlosen ersten Hälfte aussah zündete Stefan Feiertag den Turbo. Der junge SKU-Stürmer konnte nur mit einem Foul gestoppt werden und der Elferpfiff folgte. Peter Tschernegg übernahm die Verantwortung und besorgte mit einem präzisen Flachschuss in die rechte Ecke das umjubelte 1:0 (43.).

Angriffswirbel der Gäste

Zur Halbzeit nahm Blau-Weiss-Coach Scheiblehner in der Angriffsreihe einen Doppeltausch vor und die Gäste legten auch gleich gehörig los. Druckvoll und energisch sorgten sie von der ersten Minute weg für Gefahr. Erst nach gut fünf Minuten konnte sich der SKU von diesem Angriffswirbel befreien und für Entlastung sorgen. Sebastian Leimhofer versuchte es mit einem Heber, der über den Torhüter aber auch über das Tor ging (60.).

Brandgefährliche Gegner

Die Linzer blieben aber brandgefährlich und die SKU-Abwehr kam mehrere Male gehörig in Bedrängnis. Marco Stark & Co lieferten nun eine beherzte Abwehrschlacht und fuhren auch immer wieder gefährliche Konter. In der 74. Minute zog Philipp Schellnegger von der linken Seite ab und verfehlte das lange Eck nur knapp.

Knapper Vorsprung reichte

Die letzten zehn Minuten liefen und der Zeitdruck für die Gäste nahm zu. Immer wieder nahmen sie dabei auch die Brechstange zu Hilfe und die Angriffe wurden unpräziser. Das Spiel blieb aber bis zur letzten Sekunde hochspannend, in der Nachspielzeit versuchten die Gäste nochmal alles. Surdanovic scheiterte in der 92. Minute mit einem Volley-Schuss aus aussichtsreicher Position. Der SKU musste die fünfminütige Verlängerung am Ende in Unterzahl bestehen, denn Marco Stark musste nach einem Zweikampf verletzt runter. Am Ende reichte der knappe Vorsprung und Amstetten schlug den regierenden Meister mit 1:0.

Statement Fallmann

Jochen Fallmann (SKU-Trainer): „Wir hatten heute das Momentum auf unserer Seite und gegen einen ungemein starken Gegner gewonnen. Der Gegner hat meinen Jungs heute alles abverlangt. Blau-Weiss war in körperlicher und auch taktischer Hinsicht ein schwerer Brocken, aber wir konnten uns mit Fortdauer des Spiels immer besser darauf einstellen.“

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