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AMSTETTEN. Im ersten der zwei Niederösterreich-Derbys der Austrian Volley League Men setzte sich die Union Raiffeisen Waldviertel gegen den VCA Amstetten NÖ durch. Die Mostviertler verloren das Duell der beiden Topmannschaften der Liga mit 0-3.

Nationalteamspieler Michael Czerwinski in Action (Foto: Peter Maurer/VCA)
Nationalteamspieler Michael Czerwinski in Action (Foto: Peter Maurer/VCA)

Im ersten der zwei Niederösterreich-Derbys der Austrian Volley League Men setzten sich die Hausherren von Union Raiffeisen Waldviertel gegen den VCA Amstetten NÖ durch. Die Mostviertler verloren das Duell der beiden Topmannschaften der Liga mit 0-3 und mussten sich in der AVL zum ersten Mal in dieser Saison geschlagen geben. Damit rutschten die Amstettner auf den dritten Tabellenplatz, sind aber nach wie vor der erste Verfolger der noch ungeschlagenen Teams aus Zwettl und von Hypo Tirol Volleyball.

Mehr Druck

„Wir sind dran, aber sie machen mehr Druck mit dem Service. Vor allem im Element Service/Annahme sind sie uns noch voraus und haben wieder unterstrichen, warum sie zurzeit die Nummer eins im Land sind“, zog VCA-Sportdirektor Michael Henschke nach dem Derby Bilanz.Seine Mannschaft zeigte zwei Sätze, dass sie auf Augenhöhe mit dem aktuellen Meister, Cup- und Supercupgewinner sind, doch in den entscheidenden Phasen des Spiels präsentierten sich die Gastgeber stärker. „Wir haben bewiesen, dass wir mitspielen können, hätten sogar die Sätze eins und drei für uns entscheiden können“, fügte Henschke an.

Hexenkessel

Im dritten Durchgang wehrten die VCA-Spieler im Hexenkessel von Zwettl sogar mehrere Matchbälle ab, doch am Ende jubelten die Waldviertler. „Wir kommen immer näher, das gibt mir Zuversicht für die nächsten Spiele“, so Henschke, dessen Mannschaft nach anstrengenden Wochen mit den Europacupspielen in Israel und den Einsätzen in der Liga nun zehn spielfreie Tage hat.„Alle Spieler sind fit. Das bedeutet, dass wir in dieser Zeit nun intensiv an unseren Schwächen arbeiten können“, blickte Henschke voraus, dessen Team dann Anfang November in die Mitteleuropäische Volleyballliga (MEVZA) startet. Mit Osijek und Maribor wartet von 2. – 3. November das erste Auswärtsturnier in dieser internationalen Serie auf die Mostviertler.„Nach einer Pause von sechs Saisonen sind wir wieder in der MEVZA vertreten. Wir erhoffen uns durch die Spiele gegen Mannschaften, die allesamt im Europacup vertreten sind, dass wir das nächste Level in unserem Spiel erreichen“, erklärte Henschke die Teilnahme an dem Ligaformat, dass in Kleinturnieren ausgespielt wird. Insgesamt zehn Partien warten auf die Niederösterreicher bis Ende Januar in der MEVZA.

Austrian Volley League 2022/23, 4. Spieltag: Union Raiffeisen Waldviertel - VCA Amstetten NÖ   3 - 0 25-23, 25-19, 25-22 Topscorer: Meciar (13), Marszalek (12), Viens (7) bzw. Czerwinski (15), Czyzowski, House (je 7)


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