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HAAG. Beim Kletter-Weltcup in Innsbruck nahm Kletter-Ass Laura Stöckler unter Tränen Abschied vom Spitzensport.

Laura Stöckler verabschiedet sich aus dem Klettersport. (Foto: Nils Lang)
Laura Stöckler verabschiedet sich aus dem Klettersport. (Foto: Nils Lang)

Ihr größter Erfolg war wohl der Gewinn des Kombi-Jugend-Weltmeistertitels im Jahr 2017, sie war auch Jugendeuropameisterin und errang als Heeressportlerin 2018 bei den internationalen Militär-Weltmeisterschaften in Moskau zweimal Bronze. Erst 2021 erreichte sie nach einigen Jugend-Europacupsiegen noch den zweiten Platz beim Europacup in Innsbruck, zudem ist sie auch regierende Staatsmeisterin im Speed-Klettern, also die schnellste Dame in der Vertikalen, und hält auf der 15 Meter hohen Wand auch den österreichischen Speed-Rekord mit 7,72 Sekunden.

Abschied aus Gesundheitsgründen

Aufgrund mehrerer Covid-Erkrankungen aber begann ihr Körper zu rebellieren und ihre bislang großartige Karriere bekam einen einschneidenden Knick: „Von den acht bis zehn Trainingseinheiten pro Woche konnte ich dann bestenfalls plötzlich nur noch die Hälfte absolvieren. Und sobald ich ein wenig überpowert habe, waren die grippeähnlichen Symptome wieder da“, beklagt die vormalige Spitzensportlerin ihre permanente Achterbahnfahrt. Nun hat die 23-Jährige aus Gesundheitsgründen ihre internationale Wettkampfkarriere am 12. Juni beim Kletter-Weltcup in Innsbruck beendet.

Dankbar für das Erlebte

„Ich wusste, dass viele mir nahestehende Menschen und Studienkollegen im Publikum sind, da baut man auch noch bei der Abschiedsvorstellung automatisch Druck auf, und ich wollte sie alle nicht enttäuschen!“ Laura Stöckler belegte zum Abschluss, nachdem sie ihr Training schon seit drei Monaten stark reduziert hatte, immerhin den elften Rang und zeigte sich damit sehr zufrieden: „Es war ein würdiger Schlusspunkt, den ich hier setzen konnte. Nun möchte ich diesen tollen Sport, mit dem ich so viel Freuden erleben durfte, gemeinsam mit Freunden feiern! Ich blicke dankbar auf all das Erlebte und die Menschen zurück, die mich stets unterstützt und begleitet haben!“ Jetzt ist sie ganz auf den Abschluss ihrer Studien fokussiert.

 


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