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AMSTETTEN. Der SKU Ertl Glas Amstetten beendete am Mittwoch (27. September) mit einem 1:0-Sieg gegen den Floridsdorfer AC seine Durststrecke und zieht nun in der zweiten Runde des Uniqa ÖFB Cups ins Achtelfinale ein.

 (Foto: stock.adobe.com/Thaut Images)
(Foto: stock.adobe.com/Thaut Images)

Eine flotte erste Hälfte blieb trotz vieler Strafraumszenen torlos. Amstetten zeigte eine sehr ansprechende Leistung und war über weite Strecken tonangebend. In einer ausgeglichenen zweiten Hälfte wollte auch kein Treffer fallen und Überstunden waren angesagt.

Gegen Ende hin wurde der SKU immer stärker und entschied den Cup-Fight in der zweiten Hälfte der Verlängerung für sich. Die unglaubliche Negativserie war ausgerechnet im Cup gerissen.

Bei perfekten äußeren Bedingungen legten beide Teams recht engagiert los. Dominik Starkl zeigte früh mit einem starken Dribbling auf (7.), kurz davor kam der FAC nach einem Eckball in die Nähe des Tores. In der 9. Minute hatte Dominik Starkl die SKU-Führung am Fuß, sein Volley fiel aber zu schwach aus.

Amstetten lange Zeit stärker

Die Heimischen waren in der Folge tonangebend und setzten sich in der gegnerischen Hälfte fest. In der 19. Minute hätten die Wiener den Spielverlauf beinahe auf den Kopf gestellt. Elias Scherf konnte sich gegen Haljeta mit einer sehenswerten Parade auszeichnen und die Null festhalten.

Im Gegenzug verhinderte ein unpräzises Abspiel von Starkl eine weitere gute SKU-Chance durch Dominik Weixelbraun. In der 26. Minute war wieder der FAC am Zug und ein Kopfball ging knapp an der linken Stange vorbei.Der Schlagabtausch ging munter weiter und es gab beiderseits Chancen im Minutentakt.

Gegen Ende der ersten Hälfte wurde der SKU noch dominanter. Amstetten gewann viele Zweikämpfe, für die starke Leistung belohnen konnten sich die Enengl-Schützlinge aber nicht. Eine flotte Partie endete zur Halbzeit torlos.

FAC mit Chancen nach der Pause

Auch nach der Pause ging es in einer ähnlichen Tonart weiter. Der FAC kam zunächst durch Adewumi sowie einen Maier-Freistoß zu einer Doppelchance (50.). Neuerlich war Elias Scherf hellwach und rettete mit einer Fußabwehr. Bubalovic per Kopf verfehlte kurz darauf das SKU-Gehäuse nur knapp.

Mitte der zweiten Hälfte nahmen beide Seiten das Tempo etwas heraus, ein eventuell spielentscheidendes Gegentor galt es nun zu vermeiden. Die Schlussviertelstunde hatte begonnen und die völlig ausgeglichene Partie roch allmählich nach einer Verlängerung. Bei Amstetten kam in der Endphase Ex-FAC-Spieler Marcel Monsberger in die Partie, der prompt eine Möglichkeit vorfand.

Die Wiener verteidigten aber beherzt und die Spannung stieg nun minütlich. Amstetten machte in der Schlussphase mächtig Druck, der erlösende Treffer fiel bis zum Schlusspfiff aber nicht.

Härtetest Verlängerung

In der Verlängerung legten beide Seiten wieder mit Vollgas los. Zunächst erzielten die Wiener einen Abseitstreffer und im Gegenzug zog Toro aus guter Distanz ab. Der eingewechselte Yannick Woudstra tauchte in der 101. Minute vor Elias Scherf auf. Der Angreifer überhob Keeper und SKU-Tor, weiterhin kein Treffer in diesem Cup-Spiel.

Noch einmal wurden die Seiten gewechselt, der Kräfteverschleiß machte sich nun bemerkbar.

SKU mit erlösendem Treffer

Der SKU übernahm im letzten Abschnitt wieder das Kommando. Daniel Owusu kam aus 12 Metern zum Abschluss, der FAC-Keeper faustete den gefährlichen Ball jedoch zur Ecke (107.). Amstetten erhöhte den Druck nun immer mehr und es kam, wie es nun einfach kommen musste.

Ausgerechnet Marcel Monsberger, im Sommer vom FAC zum SKU gewechselt, stellte in der 112. Minute auf 1:0. Monsberger brach energisch durch, umkurvte den Gästekeeper und schob aus schrägem Winkel in die lange Ecke ein.

Der Jubel war grenzenlos, die SKU-Spieler lagen sich in den Armen. Owusu machte es kurz darauf noch spannend und ließ eine Topchance nach einem Konter liegen. Den Sieg ließen sich die aufopfernd kämpfenden SKU´ler aber nicht mehr nehmen, Patrick Enengl konnte in seinem dritten Pflichtspiel mit seinen Jungs den ersten großen Erfolg feiern!


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