EU-Wahl 2019: Das sagen die Parteien aus Niederösterreich

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Thomas Lettner Thomas Lettner, Tips Redaktion, 26.05.2019 18:55 Uhr

NÖ. Klarer Gewinner der EU-Wahl 2019 ist laut einer Trendprognose die ÖVP. Die Partei erreicht 34,5 Prozent (26,98 Prozent im Jahr 2014) und erhält 7 Mandate (plus 2), die SPÖ erreicht 5, die FPÖ 3 Mandate. Die Grünen erhalten zwei Mandate, die NEOS eines. Europa/Jetzt geht leer aus.

„Dieses klare Ergebnis ist eine Stärkung der politischen Mitte und der Stabilität - ein Votum für ein gemeinsames und besseres Europa und auch ein starkes Niederösterreich in Europa. Das Ergebnis ist darüber hinaus ein Vertrauensbeweis für Bundeskanzler Sebastian Kurz. Sein Kurs und seine Arbeit für Österreich werden offensichtlich geschätzt und sollen auch fortgesetzt werden. Als Landeshauptfrau bin ich stolz, dass Niederösterreich zu diesem Ergebnis einen überproportional hohen Anteil beitragen wird“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP).

FPÖ von Absturz weit entfernt

Die FPÖ erreichte 17,5 Prozent (19,7 Prozent im Jahr 2014). „Die vorläufige Trendprognose zur EU-Wahl 2019 zeigt, dass die FPÖ ein politischer Faktor ist, mit dem man rechnen muss“, sagt FP-Klubobmann Udo Landbauer. „Trotz der stattgefundenen Medienhatz kurz vor der Wahl ist die FPÖ weit von einem von politischen Mitbewerbern herbeigesehnten Absturz entfernt. Dieses Ergebnis ist ein klares Lebenszeichen von uns Freiheitlichen. Für uns stehen weiterhin die Interessen und das Wohl unserer Landsleute an erster Stelle und nicht Brüssel. Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen.“ Landbauer geht davon aus, dass der Wert von 2014 noch übertroffen wird.

ÖVP konnte höhere Wahlbeteiligung besser nutzen als SPÖ

„Die Demokratie hat gewonnen, denn die Wahlbeteiligung ist im Vergleich zur EU-Wahl 2014 gestiegen nach dem Motto “Wählen statt schweigen„. Aber das Ergebnis löst keinen Jubel aus“, erklärt SPÖ NÖ-Landesparteivorsitzender Landeshauptfraustellvertreter Franz Schnabl. Die bundespolitischen Entwicklungen der vergangenen Tage rund um die schwarz-blaue Regierung hätten eine völlig andere Dynamik in den Wahlkampf gebracht, sagt Schnabl: „Die ÖVP konnte die höhere Wahlbeteiligung zu ihren Gunsten nutzen. Kurz hat seine Wahlkampfrede ja bereits am Samstag vor einer Woche gehalten und damit die ÖVP-Wähler mobilisieren können. Das ist der SPÖ nicht in diesem Ausmaß gelungen.“

 

 

 

 

 

 

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