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AMSTETTEN. Der Gemeinderat der Stadt Amstetten hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, ein Maßnahmenpaket zur Optimierung der kleinklimatischen Bedingungen im Stadtgebiet zu erarbeiten.

Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder erkundet weitere Begrünungsmöglichkeiten für Amstetten. Foto: Grüne Amstetten

AMSTETTEN. Das Referat für Umwelt, Klima und Kommunale Tiefbauten, um Dieter Stadlbauer, ist derzeit intensiv damit beschäftigt, kleinere und größere Konzepte zu entwickeln.

Entsiegelung versiegelter Flächen

Parallel dazu wird gemeinsam an einer kompletten Förderrichtlinie, die Fassadenbegrünungen, Dachbegrünungen aber auch die Entsiegelung versiegelter Flächen gearbeitet. Ziel ist es, einen Ansporn zu geben, in Ökologisierung zu investieren. „Nicht zuletzt aufgrund der ständigen Hitzewellen, wie sie im Sommer längst zur Normalität geworden sind und zukünftig noch wesentlich stärker ausfallen werden, bergen solche Maßnahmen einen enormen Nutzen für die Leute in sich. Wichtig ist es, den Menschen die Möglichkeiten, überhaupt erst aufzuzeigen. Die Anschaffung eines Klimageräts ist im Regelfall nicht die beste Entscheidung“, so Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder (Grüne).

Verstärkte Begrünung

Eine weitere, kurzfristige aber effektive Maßnahme, ist eine verstärkte Begrünung der Stadt. „Ich habe bereits selbst nach neuen Standorten für zusätzliche Stadt-Bäume zur Beschattung gesucht. Diese werden jetzt auf Einbauten geprüft. Es dürfen dort keine Leitungen im Untergrund sein“, so Hörlezeder. Sowohl das Referat für Umwelt, Klima und Kommunale Tiefbauten als auch der stadteigene Gärtner, Günther Sieberer, sind in dieses Unterfangen eingebunden und werden zusätzliche Vorschläge erarbeiten und Möglichkeiten zur Bepflanzung aufzeigen.

Bepflanzung schmackhaft machen

„Grundsätzlich – das merkt man, wenn man aktiv nach zusätzlichen Standorten für Bepflanzungen sucht, ist die Stadt schon relativ gut begrünt. Man darf nicht vergessen, dass wir nur die gemeindeeigenen Flächen bepflanzen können, aber wir werden noch mehr Möglichkeiten finden“, so der Umweltstadtrat. Es sollen so zeitnah wie möglich Ergebnisse sichtbar werden. Man muss jetzt handeln. Die Klimaveränderungen nehmen stetig zu.


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