Andrang bei ÖVP-Neujahrsempfang
AMSTETTEN. Ganz im Zeichen der kommenden Gemeinderatswahlen war der Neujahrsempfang der ÖVP.

AMSTETTEN. Beim Neujahrsempfang der ÖVP war die Pölz-Halle zum Bersten voll. Alle Sitzplätze waren belegt, auf den Stehplätzen drängten sich die Menschen und dennoch fanden nicht alle Interessenten Platz in der Halle und harrten im Foyer aus.
Wahlkampfauftakt
Vor dem eigentlichen Empfang gab in der Sporthalle den Auftakt des Intensivwahlkampfes die Amstettner ÖVP, die ganz auf Spitzenkandidat Christian Haberhauer ausgerichtet war. Unterstützer Haberhauers erzählten, wo sie Haberhauer kennengelernt hatten und warum sie ihn unterstützen. Alle attestierten ihm Handschlagqualität und die Bereitschaft, anderen zuzuhören. Haberhauer selbst berichtete, dass er, als er zum Spitzenkandidaten gewählt wurde, mit allen Vereinsobleuten Amstettens Kontakt aufgenommen habe. Zudem habe er in seinen „Stammtischen“ die Meinungen zahlreicher interessierter Bürger eingeholt.Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner war schon beim Wahlkampfauftakt dabei und hob das Engagement Haberhauers hervor, der seinen Beruf aufgegeben hatte, um sich ganz dem Wahlkampf widmen zu können.
Von der Sporthalle ging es danach hinüber in die – wie beschrieben – volle Pölz-Halle zum Neujahrsempfang. Auch dieser stand ganz im Zeichen des Gemeinderatswahlkampfes. Der ÖVP-Bezirksparteiobmann und Nationalrat Andreas Hanger wandte sich an alle Spitzenkandidaten der 34 Gemeinden des Bezirkes Amstetten, von denen fast alle ÖVP-Mitglieder sind und davon viele mit absoluter Mehrheit regieren.
Als langgedienter Bürgermeister wurde Anton Kasser aus Allhartsberg gefragt, wie sich das Bürgermeisteramt im Laufe der Jahre verändert hat und Kasser erzählte, dass es zu seinen Anfängen weder Internet noch Handy gab. „Wenn ich nicht da war, dann war ich nicht erreichbar“, erklärte er.
Die Festansprache hielt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Dabei richtete sie den Appell an die Spitzenkandidaten der SPÖ-regierten Gemeinden, diese Gemeinden „umzudrehen“. Auch die türkis-grüne Regierung sprach sie an und zeigte sich zuversichtlich, dass diese stabil sei.


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