Land prüft Revitalisierung des Naturbades Amstetten

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Michaela Aichinger Michaela Aichinger, Tips Redaktion, 24.01.2020 19:27 Uhr

AMSTETTEN. SPÖ und Grüne sehen der Revitalisierung des Naturbades positiv entgegen.

Das Amstettner Bad hat ein Einzugsgebiet über die Gemeinde- und Bezirksgrenzen hinaus. Rund 20 Prozent der Nutzer kommen aus Amstetten, circa 50 Prozent der Gäste kommen aus dem Bezirk und etwa 30 Prozent der Besucher kommen aus anderen Bezirken. Derzeit müssen laut SPÖ Schul-Anfragen für den Schwimmunterricht abgelehnt werden, weil zu wenig Kapazitäten vorhanden sind.

„Können aktuellen Bedarf nicht decken“

„Natürlich ist es gut, dass unser Bad stark nachgefragt ist“, so Bürgermeisterin Ursula Puchebner. „Allerdings können wir den aktuellen Bedarf nicht decken. Gleichzeitig wollen wir, dass bei der hohen Nutzerzahl auch die Qualität erhalten bleibt.“

Maximalvariante um 21,5 Millionen Euro

Die Maximalvariante der Revitalisierung sehe zum einen vor, dass der Familienbereich und die Liegeflächen vergrößert werden. Zudem würden die Garderobenräumlichkeiten erweitert und die Gastronomie sowie der Kassenbereich neu angelegt. Weiters würden Räumlichkeiten für die Mitarbeiter geschaffen, der Saunabereich neu errichtet sowie ein zusätzliches 25-Meter-Becken für Sportschwimmer geschaffen. Die grobe Kostenschätzung für das gesamte Projekt liege bei rund 21,5 Millionen Euro.

Projekt liegt bei Landesrätin Bohuslav zur Prüfung

 

„Auch wenn noch Gespräche geführt werden müssen, haben wir im Vorfeld das generelle Einverständnis des Grundeigentümers für den Flächenbedarf eingeholt. Beim Land haben wir die Maximalvariante präsentiert und um Unterstützung gebeten. Zurzeit liegt das Projekt Landesrätin Petra Bohuslav zur Prüfung vor“, so Puchebner.

Generalplaner beauftragt

Um bei einer positiven Entscheidung des Landes gleich startklar zu sein, wurde im letzten Baubeirat die Bietergemeinschaft Gobli GmbH/GBT Planung GmbH aus Graz als Generalplaner beauftragt. Bei jedem Auftragsschritt gebe es die Möglichkeit zu stoppen.

„Letztentscheidung fällt nach Entscheidung des Landes“

„Die Letztentscheidung wird fallen, wenn seitens des Landes Klarheit herrscht, in welchem Maß das Naturbad unterstützt wird. 21,5 Millionen Euro sind eine Größenordnung, die wir alleine weder stemmen können noch wollen“, so SPÖ-Vizebürgermeister Michael Wiesner. „Auch ich erwarte mir eine entsprechende finanzielle Unterstützung seitens des Landes. Immerhin ist das Projekt von überregionalem Interesse“, so Stadtrat Dominic Hörlezeder.

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