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AMSTETTEN. Der bislang weitgehend ausgebliebene Winter bringt zwar Kosteneinsparungen für private und öffentliche Haushalte, doch für die Tier- und Pflanzenwelt überwiegen die Nachteile.

Ein von Borkenkäfern gezeichneter Stamm Foto: Stadtgemeinde Amstetten
Ein von Borkenkäfern gezeichneter Stamm Foto: Stadtgemeinde Amstetten

AMSTETTEN. Der bislang weitgehend ausgebliebene Winter bringt zwar Kosteneinsparungen für private und öffentliche Haushalte, doch für die Tier- und Pflanzenwelt überwiegen die Nachteile.Franz Reiterer, Stadtförster von Amstetten, verweist auf die Nachteile des derzeit warmen Winters: Blühende Frühlingsblumen in Wald und Flur zeigen, dass die Natur viel zu früh auf den Frühjahrs-Modus umgeschaltet hat. Wenn es später wieder kalt wird, stellt das die Tier- und Pflanzenwelt vor große Herausforderungen.

In Zeiten des Klimawandels gilt der Borkenkäfer als Staatsfeind Nummer 1 für Waldbewirtschafter und Förster.Durch den relativ warmen Herbst konnte sich dieser etwa sechs Millimeter kleine Käfer noch gut vermehren.

Schlägerung notwendig

Im Kokeschwald der Stadt Amstetten wurde wieder ein Befallsherd festgestellt. In forstbehördlichem Auftrag muss in den nächsten Wochen ein halbes Hektar Fichtenwald geräumt werden, um eine weitere Vermehrung des Schadinsekts zu vermeiden.Sobald es die Witterung im Frühjahr erlaubt, wird die Fläche mit klimarobusten Baumarten wieder aufgeforstet.


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