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WEISTRACH. Der Bauernbund-Präsident und Nationalrat Georg Strasser (ÖVP) besuchte den Hof der Familie Pickl in Weistrach und sprach sich dabei für einen verschärften Bezeichnungsschutz bei Milchprodukten aus.

Bauernbund-Präsident und Nationalrat Georg Strasser besuchte Franz und Elfriede Pickl, Anette Körbler und Klaus Pickl am Bauernhof. Foto: Michael Pfaffenbichler

WEISTRACH. Anlässlich seines Besuchs am Hof der Familie Pickl in Weistrach erklärte Bauernbund-Präsident und Nationalrat Georg Strasser (ÖVP), wie wichtig für ihn ein strenger Bezeichnungsschutz bei Milchprodukten sei.Milch, Joghurt, Rahm, Butter und Käse sind gesetzlich geschützte Begriffe, die nur aus dem Gemelk von Tieren stammen dürfen. Über diese Begriffe stimmte das EU-Parlament ab und entschied für den strengen Bezeichnungsschutz. Strasser: „Lebensmittelkonzerne versuchten bereits jetzt ihre Imitate wie Sojadrinks oder Haferschleim als gleichwertiges „Milch“-Produkt im Handel zu platzieren. Das wäre nicht nur eine blanke Täuschung der Konsumenten, sondern gefährdet auch die ursprüngliche Form der Milchproduktion. Bei der Herstellung solcher Imitate werden oft Produktionsmethoden gewählt, die in der österreichischen Milchwirtschaft seit langem verpönt sind: Die Verwendung von Palmöl und Gentechnik.“


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