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STADT HAAG. Der Betreiber des geplanten Hackschnitzelheizwerks hat den geplanten Standort in Haag aufgegeben und sucht nun einen alternativen Standort.

Der geplante Standort wird nicht mehr verfolgt. Foto: privat
Der geplante Standort wird nicht mehr verfolgt. Foto: privat

STADT HAAG. Die Fernwärme Haag GmbH ist auf der Suche nach einem geeigneten Standort für ein Hackschnitzelheizwerk.

Bürgerinitiative

Auf großen Widerstand stieß der erste geplante Standort unterhalb des Seniorenzentrums. Seitens der Anrainer formierte sich die „Initiative für eine saubere & zukunftsorientierte Wärmeerzeugung in Haag“ rund um die Familie Gabriel. Die Proponenten befürchteteb eine Erhöhung der Immissionen und damit eine Einschränkung unserer Lebensqualität. Laut Bürgerinitiativ würden pro Jahr vom Heizwerk dabei 2.7 Tonnen Feinstaub, 1.2 Tonnen NO2, 12.2 Tonnen NOX und 10.7 Tonnen CO emittiert. Die Anrainer sammelten bis dato 461 Unterschriften und sprachen bei Bürgermeister Lukas Michl­mayr (ÖVP) vor. Dieser stoppte vorerst die Umwidmung. Inzwischen haben die Betreiber des geplanten Heizwerks den geplanten Standort aufgegeben und suchen nun nach einem Alternativstandort.

Für erneuerbare Energie

Grundsätzlich stehe die Gemeinde Haag für den Ausbau erneuerbarer Energie, erklärt Michl­mayr. Bereits im Jahr 2018 wurde im Gemeinderat eine Abkehr von Gas und Öl und eine Hinwendung zu alternativen Methoden der Energieerzeugung einstimmig beschlossen.


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