Kampagnen-Start für Rudolfsbahn von Amstetten nach Waidhofen/Ybbs
BEZIRK. Die Rudolfsbahn verbindet Amstetten mit Waidhofen/Ybbs und den drei weiteren Gemeinden Allhartsberg, Sonntagberg sowie Kematen und bietet eine alltagsfähige und klimafreundliche Alternative zum Autoverkehr. Mittels Werbeaktion soll die 1872 eröffnete regionale Bahnlinie nun gestärkt werden.

Zum Auftakt der Bewerbung fand eine gemeinsame Fahrt der Bürgermeister, weiterer politischer Vertreter der Gemeinden sowie einer Delegation der ÖBB von Waidhofen nach Amstetten statt. Organisiert und begleitet wurde die Fahrt durch das Mobilitätsmanagement Mostviertel der NÖ.Regional.
Verbesserte Verbindungen
Ausgangslage für die Aktion sind die verbesserten Takte mit stündlichen beziehungsweise halbstündlichen Verbindungen, Abendzüge von Amstetten nach Waidhofen/Ybbs noch bis um 0:11 Uhr sowie der Einsatz der modernen Cityjet-Garnituren. Hauptzielgruppe der Kampagne sind Auto-Pendler an der Weyerer Bundesstraße. Die Idee zur Initiative kam aus der Region anlässlich der Feststellung, dass der Zug nicht nur klimafreundlicher unterwegs ist als das Auto, sondern auch mit nur 25 Minuten Fahrtzeit im Vergleich zu etwa 35 Minuten mit dem PKW zeitlich die „Nase vorn“ hat.
Statements aus der Regionalpolitik
Kematens VP-Bürgermeisterin Juliana Günther, die ebenfalls an der PR-Fahrt teilnahm, auf die Frage, ob sie das ÖBB-Angebot künftig stärker nutzen möchte: „Auf jeden Fall! Ich hab mir sogar ein Rad gekauft, damit ich mit meinen Kindern die Kombination Bahn/Rad privat öfter nutzen kann. Mir ist ein großes Anliegen, vor allem die Jugend mehr aufs Rad zu bringen.“
Amstettens VP-Vizebürgermeister Markus Brandstetter: „In der Zusammenarbeit der Städte Amstetten und Waidhofen steht das Thema 'Mobilität' ganz oben auf unserer gemeinsamen Arbeitsliste. Wir haben das Glück, dass mit der Rudolfsbahn unsere Städte ein leistungsfähiges öffentliches Transportmittel verbindet. Für die Zukunft wünsche ich mir den Ausbau der Zughaltestellen entlang der Rudolfsbahn, sodass längere Züge eingesetzt werden können und mehr Transportkapazität für die Nutzer zur Verfügung steht. Denn wir brauchen gerade für die Erreichung der Klimaziele ein attraktives Angebot für unsere Schüler und Pendler.“


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