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AMSTETTEN. Die Amstettner Neos holen das Thema „Klimaneutralität“ vor den Vorhang.

  1 / 2   "Auch die Stadtgemeinde Amstetten muss einen Beitrag leisten und klimaneutral bis 2035 werden", so Neos-Gemeindesprecher Daniel Gieber (Foto: Daniel Gieber)

Dürreperioden, Starkregen, Hitzerekorde und Waldbrände: Die Auswirkungen des Klimawandels sind deutlich spürbar. Auch im Raum Amstetten – wie die Überflutungen vor Kurzem gezeigt haben. „Aus Sicht der Neos muss schleunigst gegengesteuert werden. Amstetten muss seine Klimaschutzmaßnahmen ausbauen. Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden, Bewaldungsmaßnahmen oder Energiespar-Kampagnen sind nur einige der Maßnahmen, die umgesetzt werden können. Die CO2-Bilanz Amstettens muss verbessert werden“, fordert Neos-Gemeindesprecher Daniel Gieber.

Bessere Zusammenarbeit

Wichtig sei ihm, parteiübergreifend Übereinstimmung über Klimaschutzmaßnahmen in Amstetten herzustellen. „Der Klimawandel ist keine Frage der Weltanschauung. Er ist real und eine Gefahr für uns und die nächsten Generationen. Gemeinsam können wir ihn wirksamer bekämpfen, als wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht.“, so Gieber.

„Leisten selbstverständlich Beitrag“

„Selbstverständlich leisten wir als Stadtgemeinde unseren absolut notwendigen Beitrag zum Klimaschutz“, reagiert Vizebürgermeister und Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder von den Grünen. Er verweist auf den Waldmanagementplan, dass etwa die Forstheide rein ökologisch entwickelt und klimafit gemacht wird, die Bestrebungen für mehr Blumen- und Bienenwiesen, das Pflanzen immer neuer und zusätzlicher Bäume oder die Tatsache, dass die Stadtwerke Amstetten immer stärker in Photovoltaik und alternative Energiesysteme investieren.

„Bemühungen dürfen nicht ins Stocken geraten“

„Gerade wird der erste vollelektrisch betriebene Linienbus getestet. Klar ist, unsere Bemühungen dürfen nicht ins Stocken geraten, wir müssen unseren Weg konsequent fortsetzen und dazu bekennen wir uns selbstverständlich. Die Starkregenereignisse der vergangenen Wochen haben einmal mehr gezeigt, dass es eines gemeinsamen Kraftaktes bedarf, um eine Klimakatastrophe noch abzuwenden – nicht nur regional!“, betont Hörlezeder. Ideen und Anregungen der Neos für noch mehr Klimaschutz seien jedenfalls jederzeit willkommen.


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