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AMSTETTEN. Österreich ist mit den höchsten Preissteigerungen seit Jahren konfrontiert – eine große finanzielle Herausforderung für die Bevölkerung. Die VP-Politiker Andreas Hanger, Michaela Hinterholzer und Anton Kasser präsentierten Maßnahmen auf Bundes- und Landesebene.

(V. l.) VP-Bezirkschef Nationalrat Andreas Hanger mit den VP-Landtagsabgeordneten Bgm. Michaela Hinterholzer und Bgm. Anton Kasser (Foto: VPAM)

„Mit dem Anti-Teuerungspaket der Bundesregierung in Höhe von 1,7 Milliarden Euro wurden erste Impulse gesetzt, um auf diese Preissteigerungen zu reagieren. Dazu gehören die Abschaffung der Ökostrom-Pauschale und der Entfall des Ökostrom-Förderbeitrags für 2022, das erspart jedem Haushalt im Schnitt rund 100 Euro im Jahr. Zusätzlich erhält jeder Haushalt für den Hauptwohnsitz einmalig einen Energiekostenausgleich in Höhe von 150 Euro und Mindestsicherungsbezieher werden zusätzlich mit 150 Euro entlastet. Jetzt reagiert die Bundesregierung auf die anhaltende Teuerung mit einem weiteren Paket in Höhe von 2 Milliarden Euro. Mit der 50-prozentigen Erhöhung des Pendlerpauschales und der Vervierfachung des Pendlereuro bis 30. Juni 2023 werden gezielt Arbeitnehmer unterstützt, die bei der Fahrt zum Arbeitsplatz auf das Auto angewiesen sind. All jene, denen es möglich ist, auf öffentlichen Verkehr umzusteigen, profitieren von Preissenkungen und Angebotserweiterungen“, erklärt Hanger.

Maßnahmen für Familien

Für Familien sind die Preissteigerungen eine Herausforderung. Auch hier unterstütze die Bundesregierung gezielt. „Mit der Senkung der spezifischen Energieabgaben – der Erdgasabgabe und der Elektrizitätsabgabe – um 90 Prozent bis 30. Juni 2023 werden die Österreicher weiter entlastet“, ergänzt der VP-Bezirkschef.

Heizkosten & Pendler-Hilfe

Auch in Niederösterreich gebe es „eine Vielzahl von unterstützenden Maßnahmen“, berichtet Hinterholzer. So sei der Heizkostenzuschuss angepasst und auch die niederösterreichische Pendler-Hilfe „deutlich erhöht worden“.

Anreize zur Beschleunigung der Energiewende

Parteikollege Kasser betont, dass die Energiewende beschleunigt werden müsse: „Auch hier wurden Anreize geschaffen: So können derzeit zum Beispiel beim Tausch einer alten Öl- oder Gasheizungsanlage bis zu 10.500 Euro an Bundes- und Landesförderung abgeholt werden“.


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