SPÖ: „Keine teuren Schnellschüsse beim Hauptplatz-Umbau“
AMSTETTEN. Die SPÖ fordert beim Hauptplatz-Umbau eine „transparente Planung mit Einbindung der Bürger“ sowie einen “detaillierten Kostenplan“. Die ÖVP ortet „eine mediale Negativkampagne der SPÖ-PR-Maschinerie“.

„Der Umbau des Hauptplatzes wird das Gemeindebudget mit einer Summe von über sechs Millionen Euro belasten. In Zeiten der Rekord-Teuerung will die Stadtregierung also das nächste Millionenprojekt durchpeitschen. Zwar sind auch wir für einen Umbau des Hauptplatzes, doch es darf hier keine teuren Schnellschüsse geben. Besonders angesichts der enormen finanziellen Belastungen, unter denen die Menschen leiden, muss man drei Mal überlegen, ob dieses Projekt absolute Priorität genießt“, so der SPÖ-Fraktionsvorsitzende Helfried Blutsch. Nachdem Türkis-Grün für den Bauhof und das neue Bad neue Schulden in Höhe von rund 40 Millionen Euro aufgenommen habe, bedeute das Hauptplatz-Projekt „eine weitere große Belastung für das Gemeindebudget“. „Besonders in diesen schwierigen Zeiten braucht es seriöse und vorausschauende Entscheidungen in der Politik. Dazu zählt eine transparente Planung von Projekten mit einem detaillierten Kostenplan, den wir hier noch immer vermissen“, so Blutsch weiter.
„Kampf gegen Teuerung“
SPÖ-Vizebürgermeister Gerhard Riegler betont, dass erst nach der Präsentation eines „klaren Kostenplanes“ die nächsten Schritte folgen könnten. Außerdem gäbe es aufgrund der Teuerungswelle Maßnahmen, die „deutlich mehr drängen als der Umbau des Hauptplatzes“. „Viele Menschen wissen schon jetzt nicht mehr, wie sie sich das Leben leisten können. Diese Situation wird sich im Herbst und Winter noch einmal massiv verschärfen,“ so Riegler.Auf Ebene der Gemeinde müsse man den Menschen mit direkten Unterstützungen unter die Arme greifen. Der Hauptplatz könne aus SPÖ-Sicht „noch ein wenig warten“.
„SPÖ-Negativkampagne“
ÖVP-Vizebürgermeister Markus Brandstetter: „Wir haben in den Sommermonaten intensiv an den Amstettner Zukunftsprojekten gearbeitet. Es geht gemeinsam darum, mit den Gesprächen und Beratungen die bestmöglichen Lösungen für die Amstettner zu finden. Erfreulich war die Teilnahme von SPÖ-Fraktionsobmann Helfried Blutsch sowie SPÖ-Baustadtrat Bernhard Wagner und deren Vorschläge und Anregungen. Am Ende des Tages steht aber eine mittlerweile leider gewohnte mediale Negativkampagne der SPÖ-PR-Maschinerie unter der Schirmherrschaft von Vizebürgermeister Gerhard Riegler. Dieser SPÖ-Weg ist eine Sackgasse“.


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