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BEZIRK AMSTETTEN/SCHEIBBS. Mit Euratsfeld, Ferschnitz, Neuhofen/Ybbs, Steinakirchen/Forst und Wang erhalten fünf Gemeinden in den Bezirken Amstetten und Scheibbs Glasfaser.

(V. l.) Angela Stransky (GF Breitband Holding), Reinhard Baumgartner (GF nöGIG), VP-Gemeinderätin Doris Scharner (Wang), VP-Bürgermeister Michael Hülmbauer (Ferschnitz), VP-Landesrat Jochen Danninger, VP-Bürgermeister Wolfgang Pöhacker (Steinakirchen am Forst), VP-Bürgermeisterin Maria Kogler (Neuhofen an der Ybbs), VP-Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer, VP-Bürgermeister Johann Weingartner (Euratsfeld) und VP-Landtagsabgeordneter Anton Erber (Foto: Christian Lendl)

Digitales Leben und Arbeiten sind die Zukunft. Mit zunehmender Digitalisierung steigt aber auch der Bedarf nach höheren und schnelleren Datenkapazitäten, die nur durch innovative, leistungsstarke und stabile Internetverbindungen bewältigbar sind.

Fünf Gemeinden

Genau aus diesem Grund haben sich die Gemeinden Steinakirchen am Forst, Wang, Euratsfeld, Ferschnitz und Neuhofen an der Ybbs in Zusammenarbeit mit der Niederösterreichischen Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) auf den Ausbau von Glasfaserinfrastruktur vorbereitet.

Mindestbestellquote erreicht

Wichtigste Voraussetzung für die Errichtung dieser ultraschnellen Glasfaserverbindungen war jedoch zunächst das Erreichen einer Mindestbestellquote von 42 Prozent im Zuge der Sammelphase. Die heimische Bevölkerung habe diese „problemlos“ überschritten, wie es in einer Aussendung heißt.

3.000 Haushalte, 120 Kilometer Trassen

Für die Erschließung der fast 3.000 Haushalte in den fünf Gemeinden werden knapp 120 Kilometer an Trassen gegraben. Das Investitionsvolumen für das Großprojekt beläuft sich dabei auf knapp 11,5 Millionen Euro. Die ersten Anschlüsse werden voraussichtlich noch dieses Jahr aktiviert.Glasfaserinfrastruktur wird aktuell von der nöGIG in 53 ländlichen Gemeinden mit knapp 32.000 Haushalten errichtet.

Für ganz NÖ zwei Investitionspakete: 800 Millionen Euro

Zwischen 2016 und 2019 konnten bereits 35.000 Haushalte und Betriebe erschlossen werden. In Zukunft sollen jährlich weitere 35.000 Haushalte in Niederösterreich mit Glasfaser erschlossen werden. Für die Finanzierung hat sich das Land mit Allianz Capital Partner (ACP) als Finanzpartner auf zwei Investitionspakete in der Höhe von 800 Millionen Euro geeinigt.

Über nöGIG – Zukunftssichere Glasfaserinfrastruktur für ländliche Regionen Niederösterreichs
Im Auftrag des Landes errichtet und betreibt die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (kurz: nöGIG) Glasfasernetze abseits der Ballungsräume Niederösterreichs. Sie sorgt damit für zukunftssicheres Breitbandinternet in ländlichen Regionen. Die Menschen in diesen Regionen nehmen es durch aktive Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen selbst in die Hand, eine offene, öffentliche und zukunftssichere Netzinfrastruktur zu schaffen. Unternehmen und Haushalte signalisieren mit ihrer Zustimmung zum Ausbau, dass sie mit Glasfaser bis ins Haus für die Zukunft gerüstet sein wollen. Nach der erfolgreichen Erprobung des Niederösterreichischen Breitbandmodells in vier Pilotregionen wird nöGIG in den kommenden Jahren etwa 35.000 Haushalte pro Jahr mit Glasfaser erschließen. Der Schwerpunkt liegt auf Gemeinden mit unter 5.000 Einwohnern.
Die passive Infrastruktur, die nöGIG errichtet, bleibt ähnlich wie Kanalisation und Wasserleitungen langfristig in der Hand des Landes Niederösterreich und wird als Sachwert den zukünftigen Generationen übergeben. Die Investitionen sind langfristig angelegt und amortisieren sich im Laufe der Zeit, da über ihre aktive Nutzung Einnahmen erzielt werden. Verschiedene Serviceprovider können ihre Dienste gleichzeitig in dem offenen Netz anbieten.
Die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) wurde vom Land Niederösterreich gegründet. Sie ist Teil der Niederösterreichischen Breitband Holding.
Mehr dazu unter: www.noegig.at

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