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ARDAGGER. Die Volksschulen Ardaggers werden in den kommenden Jahren auf nur mehr einen einzigen Standort zusammengeführt. Das beschloss der Gemeinderat der Marktgemeinde Ardagger mit nur einer Stimmenthaltung. 

Der künftige gemeinsame Schulstandort (Foto: Marktgemeinde Ardagger)
Der künftige gemeinsame Schulstandort (Foto: Marktgemeinde Ardagger)

Ardaggers Bürgermeister Johannes Pressl (ÖVP) berichtet: „Seit der Gemeindezusammenlegung vor mehr als 50 Jahren wird jeweils in Kollmitzberg und Stephanshart eine 1. und 2. Klasse geführt. In Ardagger Stift im Schulzentrum besuchen danach alle Kinder aus der Gemeinde gemeinsam die 3. und 4. Klassen. Zukünftig werden auch die 1.und 2. Klasse gemeinsam in Stift Ardagger beheimatet sein.“

Schulzentrum

Dafür müsse allerdings neu gebaut werden. Am Standort Stift Ardagger Schulzentrum ist vorgesehen, über der Kleinstkindbetreuung zwei Geschosse aufzustocken. Dafür wurde beim Bau der Kleinstkindbetreuung vor einigen Jahren auch schon statisch und technisch vorgesorgt. Die zukünftige gemeinsame Volkssschule kann dann niveaugleich auf zwei Ebenen mit insgesamt acht Klassen und ausreichend Nebenräumen umgesetzt werden.

Driftige Gründe

Pressl nennt auch die Gründe für die Entscheidung: „Im Vordergrund stand sicherlich der moderne Bildungs- und Betreuungsstandard für die Kinder, der an einem gemeinsamen Standort auch besser umgesetzt werden kann. Da geht´s von EDV und technischer Ausstattung bis zu multifunktionalen und flexiblen Unterrichtsräumen. Wichtig war auch die Schulorganisation, die derzeit bei Suplierungen und Krankenständen über drei Standorte hinweg immer schwieriger geworden ist.

Es geht um Transport und Erleichterung für die Eltern. Oft waren es drei Standorte, die da vom Kindergarten über Volksschule bis zur Mittelschule – von Musikschule gar nicht zu denken – mit Kindern von Eltern angefahren werden mussten. Oder auch für die Schulbusse gibt es enormes Optimierungspotential, das auch wieder ökologisch nutzbringend sein kann.

Und es geht auch um zukünftigen Mittagstisch und Nachmittagsbetreuung. Das ist schlichtweg nur an einem Standort machbar, falls das auch für Eltern und deren Kinder erforderlich ist.

Der Zeitplan sieht nun vor, dass spätestens im Herbst 2025 die neue gemeinsame Volksschule in Betrieb gehen soll. Danach würden Umbauarbeiten an den dann frei werdenden Standorten für Kinderbetreuung stattfinden können. Pressl:


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