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HAAG. Beim ordentlichen Ortsparteitag der FPÖ-Ortgruppe Haag am Hausruck im Restaurant „Maria Theresia“ nahm Ortsparteiobmann schon in der Begrüßung Bezug auf die bevorstehende Bundespräsidentschaftswahl.

(V.l.) Fraktionsobfrau GR Christi Mayrhuber, Ortsparteiobmann GR Thomas Prötsch-Gugerbauer, Fritz Binder, Bezirksparteiobmann LAbg. Bgm. Ing. Wolfgang Klinger (Foto: FPÖ GR/EF)

„Am letzten Ortsparteitag vor drei Jahren waren die Grünen nicht im Nationalrat, nun sitzen sie in der Regierung. Wir haben es bei der Bundespräsidentschaftswahl selbst in der Hand, die Karten neu zu mischen,“ mahnte Obmann Prötsch-Gugerbauer die Mitglieder der Ortspartei, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Zum Tagesordnungspunkt „Wahlen“ übernahm Bezirksparteiobmann LAbg. Bgm. Ing. Wolfgang Klinger den Vorsitz. Nach seiner ersten Periode als Obmann wurde Thomas Prötsch-Gugerbauer abermals einstimmig von seinen Kameraden gewählt. Als Stellvertreter stehen ihm Mag. Alexander Moosmayr und Christian Till zur Seite.

Auf der Agenda: Aktuelle Krisengeschehnisse

Im politischen Bericht ging Bezirksparteiobmann Klinger insbesondere auf die aktuellen Krisengeschehnisse ein. „Als ersten Schritt müssen die ‚Merit-Verträge‘ entkoppelt werden, ansonsten werden wir keine Beruhigung des Energiemarktes erleben. Die EU-Sanktionen gegen Russland tragen ihren Teil dazu bei. Die sind auf der Stelle abzudrehen, und zurück an den Verhandlungstisch, und das in einem neutralen Österreich! – Das die EU-Sanktionen nichts bewirken, sehen wir spätestens mit der Teil-Mobilmachung in Russland“, ist Klinger überzeugt.

Verdiente Ehrung

Hauptaugenmerk wurde von der Ortspartei Haag auf die besondere Ehrung ihres langgedienten Alt-Obmannes Fritz Binder gelegt, der sich künftig weiterhin als Schriftführer in der Ortspartei aktiv einbringen wird. „36 Jahre Parteiarbeit“, lies Christi Mayrhuber, die diese Ehrung durchführte, einige Sekunden wirken, bis sie auf die unzähligen Verdienste Binders einging. „Ich habe nicht mit dieser Ehrung gerechnet“, erklärte der sichtlich gerührte Alt-Obmann, ehe er betonte: „wenn man so viel Herzblut in eine Sache steckt, ist es nie ganz leicht, einfach loszulassen. Mit Prötsch Thomas haben wir einen fähigen Ortsparteiobmann, der engagiert ist, aber auch Hausverstand besitzt. Das ist wichtig in der heutigen Zeit.“


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