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Solar-Schmetterling landet beim Umweltwandertag in Ferschnitz

Michaela Aichinger, 26.04.2023 10:26

FERSCHNITZ. Ein mobiles und energieautarkes Sonnenkraftwerk reist um die Welt und landet am 29. April in der Marktgemeinde Ferschnitz. Begleitet wird der „Solarbutterfly“ von einem Beratungsangebot zu e-Mobilität, Photovoltaik und Energiegemeinschaften.

Solarbutterfly mit Umweltpionier Louis Palmer und Team (Foto: SolarButterfly)
Solarbutterfly mit Umweltpionier Louis Palmer und Team (Foto: SolarButterfly)

Der „Solarbutterfly“ macht seinen letzten Halt in Niederösterreich am Samstag, dem 29. April ab 14 Uhr beim Umweltwandertag in Ferschnitz. Es ist ein weltweit einmaliges Konzept: ein komplett autarkes Sonnenkraftwerk, dessen 120 Quadratmeter Solarzellen sich teils auf Knopfdruck ausbreiten – wie die Flügel eines Schmetterlings.

Auf Welttournee

„Im Rahmen der Welttournee des Solarbutterflys, die 2022 begann und sich über vier Jahre, sechs Kontinente und 90 Länder erstreckt, besucht dieser nun auch die Klima- und Energiemodellregion Amstetten“, freut sich ÖVP-Landtagsabgeordneter und GDA-Obmann Anton Kasser.

Landen wird der Solarbutterfly am 29. April am Parkplatz Kaufhaus Roseneder, Hauptstraße 47, in Ferschnitz. Alle Interessierten sind eingeladen, den Solarbutterfly zu bestaunen und das Beratungsangebot zu nutzen.

Sonnenenergie nutzen

„Mit dem Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse sind wir auf einem guten Weg zu Erneuerbarer Energie und damit einen Schritt näher der Energieunabhängigkeit. Die Nutzung der Sonnenenergie ist dabei entscheidend.

Seit 2015 erzeugt Niederösterreich 100 Prozent des im Jahr verbrauchten Stroms erneuerbar. Im Rahmen der Tour ist es möglich, sich über erneuerbare Energien zu informieren und beraten zu lassen“, so Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP).

Breites Service-Angebot vor Ort

Ziel der Aktion ist es, die Bevölkerung für den Klimaschutz und einen nachhaltigeren Lebensstil zu sensibilisieren und zu begeistern sowie Interessierte zu informieren.

„Die Experten der ‚eNu‘ erklären die Vorteile von Energiegemeinschaften durch Best-Practice-Beispiele vor Ort und es besteht die Möglichkeit, mehr über e-Mobilität zu erfahren, unterstreicht Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich.

Unterstützt wird der Solarbutterfly Stopp in Ferschnitz von regionalen Partnern wie dem Team des Umweltwandertag Ferschnitz, der Klima- und Energiemodellregion Amstetten, der Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich (eNu), der Energiezukunft Niederösterreich (EZN) und dem Expertenteam von im-plan-tat.

Fahrzeug aus Ozean-Kunststoff

Die Solarzellen versorgen die Batterien des Elektroautos in Form eines Tesla Model X mit Strom, das den Solar Butterfly täglich bis zu 200 Kilometer weit zieht. Das eigens von der Hochschule Luzern entwickelte Gefährt wurde zudem zum größten Teil aus sehr leichtem und neuartigem Ozean-Kunststoff gefertigt, der aus rezyklierten PET-Flaschen besteht, die aus dem Meer gefischt wurden.

Initiiert wurde das Projekt vom Schweizer Umweltpionier Louis Palmer. Er war vor 15 Jahren der erste Mensch, der die Welt mit einem solarbetriebenen Auto umrundet hat.

Nähere Infos zu den „Sonnenkraft on Tour“-Stopps unter: https://solarbutterfly.org/ oder https://www.enu.at/

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