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AMSTETTEN. Um für mehr Sicherheit bei Hochwässern zu sorgen, setzt die Stadt Amstetten gemeindeübergreifende Projekte am Zauchbach um.

(V. l.) Bürgermeister Johann Weingartner, Bürgermeister Christian Haberhauer, Thomas Krassnitzer, Michaela Pfaffeneder, Oliver Huber, Franz Deinhofer und Dieter Stadlbauer (Foto: Stadtgemeinde Amstetten)

„Die Gemeinden Amstetten und Euratsfeld haben beim großräumigen Hochwasserschutz von Beginn an zusammengearbeitet, um den Schutz von 28 Bewohnern gewährleisten zu können!“, erklärt Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP).

Bei künftigen Starkregenereignissen werde man in diesem Gebiet „mit modernster Technik und individuellen Maßnahmen“ gewappnet sein.

Schutzwasserbau

Dieter Stadlbauer, Referatsleiter Wasserwirtschaft und Infrastruktur Amstetten, erklärt den Schutzwasserbau: „In den Planungen wurden verschiedene Eventualitäten umfassend in Betracht gezogen. Durch Erdschüttdämme und Stahlbetonmauern konnte das Ufer erhöht werden. Um die Anrainer in akuten Notsituationen zu schützen, wurden mobile Dammbalkenverschlüsse in die Planung einkalkuliert.“

Andauernde Niederschläge

„Erst vor wenigen Tagen zeigte sich wieder, welche Auswirkungen die starken und andauernden Niederschläge haben können! Hinzusehen und präventiv Maßnahmen zu setzen, um Land und Leute zu schützen, ist dabei oberstes Gebot!“, meint ÖVP-Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder.

Wenn Nachbargemeinden kooperieren

Bürgermeister Haberhauer betont die Relevanz der Kooperation mit der Nachbargemeinde Euratsfeld für die Projektumsetzung: „Dank der schlüssigen, gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit mit dem Euratsfelder Bürgermeister Johann Weingartner konnte die Planungs- und Umsetzungsarbeit erleichtert werden.“

Bürgermeister Weingartner schließt sich dieser Meinung an: „Das Großprojekt Hochwasserschutz an der Zauch wird Schritt für Schritt abgewickelt. Nach der Fertigstellung des Bauabschnitts ‚Waidahammer‘ kommenden Herbst geht es mit den anderen Bauabschnitten des Großraumprojekts weiter.“

Investitionskosten: 678.000 Euro

Die Investitionskosten belaufen sich bei diesem gemeindeübergreifenden Projekt auf 678.000 Euro. Von Bund und Land erhalten die Gemeinden dafür eine Unterstützung von je 43 Prozent.


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