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EURATSFELD. In Niederösterreich nehmen extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Stürme und Trockenheit zu. Das Land entsendet Experten der „Energie- und Umweltagentur“ in die Gemeinden, um sie bestmöglich auf die damit einhergehenden Herausforderungen vorzubereiten. Euratsfeld hat diesen Vorsorgecheck bereits in Anspruch genommen.

Machten sich ein Bild über mögliche Potentiale in der Gemeinde (v. l.): Christian Zeilinger (Bauhof), Andreas Mock (Gemeinderat), Josef Wieser (Bauhof), Rosemarie Demel (Amtsleiterin), Johann Engelbrechtsmüller (Vizebürgermeister), Christina Hochholzer (Gemeinderätin), Johann Weingartner (Bürgermeister), Stefan Obermaißer (Elementarschaden Präventionszentrum) und Gabriel Olbrich (Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ) (Foto: eNu)

„Im Zuge des Vorsorgechecks wird der konkrete Handlungsbedarf aufgezeigt und es werden entsprechende Empfehlungen zum Schutz festgelegt. Jede Gemeinde kann eine Beratung beantragen, das Land Niederösterreich übernimmt dafür einen überwiegenden Teil der Kosten“, so Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP).

Einschätzung von nachhaltigen Maßnahmen in der Gemeinde

Für den Vorsorgecheck in Euratsfeld waren Gabriel Olbrich von der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ und Stefan Obermaißer vom Elementarschaden Präventionszentrum zuständig. Gemeinsam mit Vertretern von Gemeinde, Bauhof und der Freiwilligen Feuerwehr wurden mögliche Bedrohungsszenarien und Vorsorgemaßnahmen besprochen.

„Durch das gebündelte Fachwissen können Naturgefahren und Klimarisiken besser eingeschätzt werden. Durch eine angemessene Ausstattung der risikogefährdeten Zonen können so Schäden reduziert oder abgewendet werden. Die Energie- und Umweltagentur steht mit den Gemeinden im engen Kontakt, um mögliche Risiken punktgenau zu orten und dagegen Maßnahmen zu ergreifen“, erklärt der Geschäftsführer der „Energie- und Umweltagentur“, Herbert Greisberger.

Gefährdung durch Starkregen, Hochwasser, Hitze und Schädlingsbefall

Das Ergebnis des „Vorsorgechecks Naturgefahren im Klimawandel“ zeigt, dass „Euratsfeld vor allem durch Starkregen, Hochwasser, Hitze und Schädlingskalamitäten gefährdet ist“, so der Experte Gabriel Olbrich. Nachdem der Vorsorgecheck den Handlungsbedarf aufgezeigt hat, wurden Empfehlungen für die betroffenen Bereiche festgelegt.

„Mit dieser Unterstützung können wir vorsorgen und Anpassungsmaßnahmen in Zeiten des Klimawandels umsetzen“, freut sich Euratsfelds Bürgermeister Johann Weingartner (ÖVP).


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