Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

NÖ. Mit Donnerstag, 1. Juni 2023, tritt die Gewinnabschöpfung für Energiekonzerne in Kraft. Das bedeutet, dass die heimischen Energiekonzerne ab einem Bruttopreis von circa 0,25 Euro/kWh 90 Prozent der erwirtschafteten Erlöse in Form eines Energiekostenbetrags an den Staat abführen müssen. ÖVP-Nationalratsabgeordneter Hanger bezeichnet die Maßnahme als „Signal an die Energiekonzerne“ und „absolute Notwendigkeit“.   

ÖVP-NAbg. Andreas Hanger sieht in der Gewinnabschöpfung eine längst notwendige Maßnahme. (Foto: FARDA)

„Die Großhandelspreise für Strom befinden sich mittlerweile wieder auf einem niedrigen Niveau. Dennoch kommen die sinkenden Preise nur zögerlich bei den Haushalten an. Dies führt dazu, dass die Energieunternehmen sehr hohe Gewinne einfahren. Das auf Kosten der Haushalte, Familien, Pensionisten und Unternehmen“, erklärt Hanger. Daher habe man im Parlament beschlossen, diese Gewinne der Energieunternehmen abzuschöpfen. „Wer von dieser schweren Krise profitiert, der soll auch einen ordentlichen Beitrag leisten.

Motivation für erneuerbare Energieformen

Niemand im Land hat für die Energiekonzerne Verständnis, wenn sie gestiegene Preise umgehend an die Kunden weiterverrechnen, aber das hohe Preisniveau beibehalten, sobald die Preise sinken und dadurch Rekordgewinne einfahren“, findet Hanger klare Worte und fügt hinzu: „Es ist mehr als gerecht, wenn die Energiekonzerne jetzt einen Beitrag leisten.“ Mit dem Gesetz werden die Energieunternehmen aber auch motiviert, in erneuerbare Energieformen (Wasser, Sonne, Wind u. a.) zu investieren. In diesem Fall kann nämlich von den Energieunternehmen ein Steuer-Absetzbetrag in Anspruch genommen werden.   

„Strompreisbremse“ garantiert für 2.900 kWh 10 Cent/kWh  

Zusätzlich ist bereits seit einem halben Jahr die „Strompreisbremse“ in Kraft. Für 2.900 kWh pro Haushalt (das entspricht circa 80 Prozent des Bedarfs eines durchschnittlichen Haushalts) wird ein Arbeitspreis von 10 Cent/kWh durch den Staat garantiert. Wenn also der vertraglich fixierte Strompreis beispielsweise bei 25 Cent liegt, schießt der Staat 15 Cent zu. Liegt der Preis bei 40 Cent, beträgt der Zuschuss 30 Cent. In beiden Fällen bleiben also zehn Cent übrig, welche die Kunden noch selbst bezahlen müssen. Ein Antrag ist dafür nicht notwendig, die Energielieferanten sind per Gesetz dazu verpflichtet, die Stromkostenbremse in den Energie-Rechnungen zu berücksichtigen.   

Weitere Maßnahmen nicht ausgeschlossen

„Die Koalition hat in den vergangenen Monaten laufend Maßnahmen beschlossen, um die Menschen und Unternehmen von den gestiegenen Energiepreisen zu entlasten. Die Strompreisbremse ist ein wichtiger Hebel und wird den Strompreis spürbar dämpfen. Der Kurs der Entlastung wird auch die nächsten Monate fortgesetzt. Sollten die Energiekonzerne weiter an den hohen Tarifen festhalten, schließen wir weitere Maßnahmen nicht aus“, so der Abgeordnete.  


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Kultur, Kulinarik und Kurzurlaub: So vielfältig ist der Winter in Niederösterreich

Kultur, Kulinarik und Kurzurlaub: So vielfältig ist der Winter in Niederösterreich

NÖ. Die Städtekampagne der Niederösterreich Werbung zeigt, wie vielfältig Winterurlaub in Baden, Krems, Retz und Co. sein kann.

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Sicheres Silvester: Pyrotechnik-Experten warnen vor illegalem Feuerwerk

Sicheres Silvester: Pyrotechnik-Experten warnen vor illegalem Feuerwerk

NÖ. Produzenten und Händler warnen: Illegale Produkte und Unwissenheit führen zu Unfällen – und schaden damit auch verantwortungsvoll arbeitenden ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Stadt Amstetten lädt zum Neujahrstreffen mit Sternwanderung

Stadt Amstetten lädt zum Neujahrstreffen mit Sternwanderung

AMSTETTEN. Mit einem Neujahrstreffen im Festsaal des Landesklinikums Mauer stimmt sich die Stadt Amstetten am Sonntag, dem 11. Jänner 2026, ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Wunschbaum-Aktion bringt Kindern aus dem Kidsnest Amstetten Weihnachtsfreude

Wunschbaum-Aktion bringt Kindern aus dem Kidsnest Amstetten Weihnachtsfreude

AMSTETTEN. Wenn kleine Weihnachtswünsche groß werden, ist in Amstetten wieder Wunschbaumzeit. Bereits unzählige Wünsche konnten mit dem Wunschbaum ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Amstetten auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt bis 2040

Amstetten auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt bis 2040

AMSTETTEN. Amstetten nimmt an der Forschungsinitiative „klimaneutrale Stadt“ teil und arbeitet daran, die lokalen Klimamaßnahmen in die ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Wirtschaftskammer NÖ startet Onlineportal für Bürokratieabbau 

Wirtschaftskammer NÖ startet Onlineportal für Bürokratieabbau 

SANKT PÖLTEN. Die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) fordert „konsequenten Bürokratieabbau“ und startet ein Onlineportal zur Meldung ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Weitere Beiträge