Reset-Kompetenzzentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie
AMSTETTEN. Direkt gegenüber des Landesklinikums Mauer erweitert sich Reset und öffnet Ende 2024 seine Türen als Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Bislang war die Gruppenpraxis in der Reichsstraße in Amstetten angesiedelt. Aufgrund der hohen Nachfrage stößt man dort an die Kapazitätsgrenzen. „Wir betreuen aktuell pro Woche rund 250 Familien“, berichtet Geschäftsführerin Bettina Mühlberger. Die Gruppenpraxis besteht aktuell aus Psychotherapeuten, Psychologen, Pädagogen, Logopäden, Ergotherapeuten und kooperiert mit mehreren fachspezifischen Ärzten.
Unterstützung in herausfordernden Situationen
„Das Team von Reset unterstützt Familien bei herausfordernden Situationen und betreut Kinder und Jugendliche von 0 bis 18 Jahren mit ihren Familien. Auf zwei Geschossebenen werden helle Gruppen- und Therapieräume errichtet. Auch die Erweiterung des Teams ist geplant“, blickt die Geschäftsführerin in die Zukunft. „Die einzelnen Angebote beziehungsweise Aufgabenfelder sind vielseitig und reichen von Mobbing und Depressionen über Eigen- oder Fremdgefährdung bis hin zu Konzentrationsschwächen und sonderpädagogischen Förderbedarf“, so ÖVP-Bildungsgemeinderätin Helga Seibezeder, die gerade für den Schulbereich die „wertvolle Arbeit“ des Teams rund um Mühlberger hervorhebt.
Bereicherung für den Gesundheitsstandort
„Reset bietet ein multiprofessionelles und niederschwelliges Angebot vom Erstkontakt bis zum Facharzt. Es ist eine enorme Bereicherung für den Gesundheitsstandort Mauer. Direkt gegenüber dem gerade im Bau befindlichen Primärversorgungszentrums und dem Landesklinikum Mauer schaffen wir hier einen Gesundheitshotspot mit Bedeutung weit über die Stadtgrenzen hinaus“, erklärt ÖVP-Ortsvorsteher Manuel Scherscher. „Ziel ist es den Amstettnern ein möglichst umfassendes wohnortnahes Gesundheitsangebot zur Verfügung zu stellen“, so ÖVP-Bürgermeister Christian Haberhauer. „Vielen Dank an Geschäftsführerin Bettina Mühlberger, Bildungsgemeinderätin Helga Seibezeder und Ortsvorsteher Manuel Scherscher für die Arbeit und die intensiven Gespräche im Vorfeld. Speziell im Gesundheitsbereich ist der laufende Austausch und das Vernetzen ganz wesentlich, um neue Chancen und verbesserte Angebote zu schaffen“, so Haberhauer.
Das Kompetenzzentrum investiert rund 1,5 Millionen Euro in den Neubau. Fertigstellung und Inbetriebnahme ist Ende 2024 geplant.


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