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Kleinregionssitzung in Blindenmarkt: Leerstände und Kinderbetreuung zentrale Themen

Michaela Aichinger, 12.10.2023 09:30

BLINDENMARKT. Der neue Bürgermeister der Marktgemeinde Blindenmarkt, Albert Brandstetter (ÖVP), war Gastgeber der jüngsten Sitzung der NÖ Kleinregionen Donau-Ybbsfeld und Ostarrichi-Mostland.

(V. l.) Johannes Wischenbart (NÖ.Regional.GmbH, Büroleiter Mostviertel), Anita Pitzl (neue Vizebürgermeisterin Blindenmarkt), Manfred Rafetseder (stv. Amtsleiter Zeillern), Albert Brandstetter (neuer Bürgermeister Blindenmarkt), Alois Reithner (Amtsleiter Blindenmarkt), Christian Haberhauer (Bürgermeister Amstetten), Christian Pilsinger (Amtsleiter Wallsee-Sindelburg), Franz Kriener (Bürgermeister Neustadtl/Donau), Johann Bachinger (Bürgermeister Wallsee-Sindelburg), Sabine Dorner-Leyerer (Bürgermeisterin Winklarn), Wilhelm Moser (Amtsleiter Ardagger), Johannes Pressl (Bürgermeister Ardagger), Maria Seisenbacher (Amtsleiterin Viehdorf), Franz Zehethofer (Bürgermeister Viehdorf), Georg Hahn (Amtsleiter St. Georgen/Ybbsfelde), Günther Sterlike (Geschäftsführer Wirtschaftsraum Amstetten GmbH), Doris Gugler (Regionalberaterin NÖ.Regional.GmbH), Christoph Haselsteiner (Bürgermeister St. Georgen/Ybbsfelde), Michael Hülmbauer (Bürgermeister Ferschnitz) (Foto: Martina Gaind, Marktgemeinde Blindenmarkt)

Besprochen wurde eine breite Palette von Themen, die die Entwicklung und Zusammenarbeit der Region mit ihren 13 Gemeinden betreffen. Die Veranstaltung wurde von Bürgermeister Johannes Pressl (ÖVP), dem Kleinregionssprecher von Donau-Ybbsfeld, und Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer (ÖVP), der Kleinregionssprecherin von Ostarrichi-Mostland, eröffnet.

Projekte im Rahmen der Wirtschaftsraum Amstetten GmbH

Zur Sitzung eingeladen waren auch die Wirtschaftsraum Amstetten GmbH (WRA) und die daran auch beteiligten Gemeinden Allhartsberg und Aschbach-Markt. Besprochen wurde ein gemeinsames Projekt zur digitalen Erhebung von Leerstand und Brachflächen in der Region, das mit innovativen Technologien arbeitet und durch Nutzung bestehender Daten die leerstehenden Flächen auf Knopfdruck zeigen kann.

Weiters tauschten sich die Gemeinden über Potenzialflächen für Gewerbe aus sowie zur regionalen Leitplanung, einem Schlüsselinstrument für die zukünftige Entwicklung der Region. Die Gemeinden zeigten großes Interesse daran, die WRA-Themen regelmäßig in den gemeinsamen Kleinregionssitzungen zu behandeln, um eine enge und grenzübergreifende Zusammenarbeit sicherzustellen.

Weitere Themen: Kinderbetreuung und laufende Projekte in Amstetten

Wieder einmal stand auch die Kinderbetreuung an der Tagesordnung. Die Kinderbetreuungsoffensive des Landes NÖ bringe „hoffentlich Verbesserungen für Kinder und Eltern, fordert die Gemeinden aber sehr“, heißt es in einer Aussendung der Kleinregionen.

Die Gemeinden der beiden Kleinregionen wollen eine hochwertige Betreuung für ihre jungen Bewohner sicherstellen, evaluieren gemeinsam ihre Angebote und stimmen sich in deren künftigen Entwicklung ab.

Die Stadt Amstetten präsentierte die Fortschritte bei laufenden Projekten, darunter das Stadtbad, die Stadtpflege, der Kindergarten Eggersdorf und das Primärversorgungszentrum Mauer. Es wurde vereinbart, dass eine Besichtigung im Rahmen der nächsten Kleinregionssitzung organisiert wird, um die Fortschritte vor Ort zu begutachten.

Kleinregionen: Wichtige Plattform für Austausch und Zusammenarbeit

Die gemeinsame Kleinregionssitzung Donau-Ybbsfeld und Ostarrichi-Mostland bot den Teilnehmern eine Gelegenheit, die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden, den beiden Kleinregionen und der Wirtschaftsraum Amstetten GmbH zu stärken.

„Der gemeinsame Austausch der beiden Kleinregionen Donau-Ybbsfeld und Ostarrichi-Mostland ist ein wichtiger Motor für die Region. Hier diskutieren die Gemeinden auf Augenhöhe und holen immer wieder wichtige Partner an Bord, etwa die Wirtschaftsraum Amstetten GmbH. Die Kleinregionen sind der Raum für neue Themen, Ideen und Projekte – so entstehen Entwicklungen, die allen Bewohnerinnen und Bewohnern etwas bringen“, so Johannes Pressl, NÖ Gemeindebundpräsident, Bürgemeister Ardagger, Kleinregionssprecher Donau-Ybbsfeld

„Die beiden Kleinregionen Ostarrichi-Mostland und Donau-Ybbsfeld umfassen eine starke und zukunftsfähige Region mit Strahlkraft nach außen. Gemeinsam pflegen wir einen wertschätzenden, kollegialen Austausch und treiben wichtige Projekte voran. Danke dafür an alle Gemeinden, die diesen Weg gemeinsam gehen!“ ergänzt Michaela Hinterholzer, Bürgermeisterin Oed-Oehling, Kleinregionssprecherin Ostarrichi-Mostland.

Kleinregion Donau-Ybbsfeld: Donau-Ybbsfeld: Ardagger, Blindenmarkt, Ferschnitz, Neustadtl/Donau, St. Georgen/Ybbsfelde, Viehdorf (6 Gemeinden)

Kleinregion Ostarrichi-Mostland: Amstetten, Euratsfeld, Neuhofen/Ybbs, Oed-Oehling, Wallsee-Sindelburg, Winklarn, Zeillern (7 Gemeinden)

Gemeinsam bilden die beiden Kleinregionen die Stadt Amstetten und die umliegenden Gemeinden ab. Sie treffen sich regelmäßig auch in dieser erweiterten Runde, um über wichtige Entwicklungen zu sprechen.

Wirtschaftsraum Amstetten GmbH: Die Gemeinden der beiden Kleinregionen (ohne Blindenmarkt) sowie Allhartsberg und Aschbach-Markt (14 Gemeinden). Die Wirtschaftsraum Amstetten GmbH ist ist eine interkommunale Kooperation zur Schaffung von Standortvoraussetzungen für Wirtschaft und Arbeitsplätze ohne Konkurrenz, um Boden- und Ressourcenverbrauch zu reduzieren und bestehende Gewerbe-/Industrieflächen für große Projekte zu nutzen.


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