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EISENSTRASSE/ALLHARTSBERG. Die jüngsten Mitglieder der BioRegion Eisenstraße wurden in Gresten offiziell willkommen geheißen. Mit ihrer neuen Hof- beziehungsweise Betriebstafeln können die neun Betriebe die Zugehörigkeit zur BioRegion nun auch nach außen hin sichtbar machen – darunter auch Daniel Zemla und Melitta Strasser-Kirchweger von „GAIA Mahlzeit – Genuss im Glas“ aus Allhartsberg.

Zeichen der Zugehörigkeit zur BioRegion Eisenstraße (v. l.): BioRegions-Sprecherin Poldi Adelsberger aus Randegg, Daniel Zemla und Melitta Strasser-Kirchweger von „GAIA Mahlzeit – Genuss im Glas“ in Allhartsberg, Harald Frühberger vom HaDa-Hof in Gresten, Laurentia Blamauer von der Bio-Imkerei Blamauer in Göstling an der Ybbs, Manfred und Christiane Wagenhofer vom Biohof Schlangenreith in Reinsberg, Mathias Aigner vom Biohof Steg in Gresten, Bettina Lengauer vom Biohof Krottensee in Gresten, Kerstin Landstetter vom Biohof Etlinger in Wolfpassing, Bernhard Klob vom Bio-Betrieb Kaiserschwammerl in Waidhofen an der Ybbs, Gerald Etlinger vom Biohof Etlinger in Wolfpassing, Daniel Gutleder von „Craftbeef von Brandstatten“ aus Purgstall an der Erlauf, Projektbetreuerin Barbara Reisenbichler von der BioRegion Eisenstraße (Foto: www.eisenstrasse.info)

„Die BioRegion hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt und weist mittlerweile über 35 Mitgliedsbetriebe auf. Vor allem die Produktvielfalt ist erfreulich. Mit unterschiedlichen Nischen und Ausrichtungen findet jeder Betrieb seinen Platz im größeren Ganzen“, berichtet Poldi Adelsberger, Sprecherin der BioRegion Eisenstraße.

Erstaunliche Produktvielfalt

Die Produktvielfalt ist in der Tat erstaunlich, umfasst sie doch nicht nur klassische Direktvermarktungsprodukte wie Brot, Eier, Fleisch- und Milchprodukte, Honig, Marmelade, Säfte, Moste und Schnäpse, sondern auch nicht so alltägliche Produkte wie Pilze, Süßkartoffeln, Nussprodukte, hausgemachte „Mahlzeiten im Glas“ sowie Produkte von Wagyu-Rindern, Schafen, Ziegen und Weidehühnern.

 Neue App in Planung

Während in den letzten Jahren vor allem der Austausch und das Netzwerken im Zentrum standen, soll in Zukunft auch die Kooperation unter den Betrieben intensiviert werden. Nach der erfolgreichen Veranstaltungsreihe „Genuss in Gemeinschaft“ wird derzeit im Rahmen des Projekts „Digitalisierung und Mikrologistik“ gemeinsam mit den Partnerregionen in Oberösterreich und Salzburg intensiv an der Programmierung der neuen App „RegioLog“ gearbeitet, die die Abwicklung von Bestellvorgängen für Betriebe deutlich vereinfachen wird. Zudem wird sie Sammelbestellungen bei mehreren BioRegions-Produzenten ermöglichen.

 Neue Mitglieder immer willkommen

Man ist auch stets offen für neue Betriebe, die sich der BioRegion anschließen wollen. „Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen!“, lädt Poldi Adelsberger insbesondere jene ein, die neugierig auf die Vorteile der App geworden sind, sich im Eisenstraße-Büro oder direkt bei ihr zu melden. Das Projekt „Digitalisierung und Mikrologistik“ ist ein Kooperationsprojekt der BioRegion Mühlviertel (OÖ), der Bio Heuregion Trumer Seenland (Salzburg) und der BioRegion Eisenstraße und läuft noch bis Mitte des nächsten Jahres. Es wird aus Mitteln der Europäischen Union, des Bundes und der Länder unterstützt.


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