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1.516 Unterschriften für die „Erhaltung des Amstettner Jakobsbrunnenweges in seiner jetzigen Form“

Michaela Aichinger, 16.11.2023 12:27

AMSTETTEN. Eine Gruppe von Amstettner Bürgern hat Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP) 1.516 Unterschriften für die „Initiative zum Erhalt des Jakobsbrunnenweges in seiner jetzigen Form, und gegen die Einbeziehung in den überregionalen Ybbstalradweg“ übergeben.

  1 / 2   Eine Gruppe von Amstettner Bürgern rund um Gerald Mevec (4. v. r.) übergab Bürgermeister Christian Haberhauer (3. v. r.) die Unterschriftenliste. (Foto: Jonathan Hochstöger Photographia)

„Mit den anderen zwei Unterschriftenlisten der Plattform ‚Aufstehen‘ und der SPÖ-Liste sind nun zirka 2.600 Unterschriften für den Erhalt als Naherholungsweg gesammelt worden“, so Gerald Mevec, Sprecher der Initiative.

In einem Gespräch mit dem Bürgermeister seien die Anliegen zum Thema Jakobsbrunnenweg offen zur Sprache gekommen. Mevec: „Auch der Bürgermeister bekundete sein Interesse, den Charme und die Natürlichkeit dieses Weges erhalten zu wollen. Die betrifft auch die Beibehaltung der bestehenden Breite und den Verlauf mit seinem Auf und Ab.“

Grundsätzlich will die Gruppe auch verhindern, dass es am Weg zu einer Konkurrenz zwischen Fußgängern und Radfahrern kommt. „Christian Haberhauer erklärte uns gegenüber, dass er sich persönlich dieses Themas annimmt“, so Mevec.

Informationsgespräch geplant

Innerhalb der nächsten zwei Wochen sei die Gruppe zu einem Informationsgespräch mit den zuständigen Personen des Bauamtes sowie der Wildbach- und Lawinenverbauung eingeladen. In diesem Gespräch werde man über den aktuellen Stand der geplanten Maßnahmen informiert. Mevec: „Von besonderem Interesse sind für uns dabei die geologischen Fakten zu den Hangsicherungsmaßnahmen. Um größtmögliche Transparenz gegenüber den Bürgern zu gewährleisten, muss es auch Informationen zum Planungsstand des Radwegnetzes in und rund um Amstetten geben.“

Die Gruppe erwartet sich beim versprochenen Treffen mit den Experten, „alle Informationen offen auf den Tisch gelegt zu bekommen“. „Dies wäre ein Zeichen des Respekts gegenüber den vielen Unterzeichnern der Liste. Laut NÖ Auskunftspflichtgesetz hat jeder Bürger das Recht auf den Zugang zu solchen Informationen“, unterstreicht Mevec.


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