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AMSTETTEN. Das Rad-Leihsystem Nextbike findet in Amstetten immer mehr Anklang: Die meisten Ausleihen und Rückgaben gab es bei der Landesberufsschule.

(V. l.) Vizebürgermeister Markus Brandstetter mit dem Umwelt- und Energieexperten Fritz Heigl (Foto: Stadtgemeinde Amstetten)

„Beim Ausbau der Radinfrastruktur konnten in den letzten Jahren neue positive Schritte gesetzt werden. So gibt es unter anderem seitens der Stadt mit den Umlandgemeinden Abstimmungsgespräche für den regionalen Ausbau gemeinsamer Radwege. Zusätzlich werden gemeindeintern Angebote weiterentwickelt – dazu zählt etwa das Rad-Leihsystem Nextbike“, berichtet Vizebürgermeister Markus Brandstetter (ÖVP).

Acht Leihstationen mit je vier Rädern

Acht Leihstationen mit je vier Rädern sind über das ganze Gemeindegebiet verteilt. Nachdem in den letzten beiden Jahren zusätzliche Leihstationen, wie am Bahnhof Hausmening und Amstetten, errichtet wurden, zeigen die Nutzerzahlen eine wesentliche Steigerung. „Im sechsmonatigen Erhebungszeitraum von März bis August wurden 1.604 Ausleihen registriert. Damit sind die Ausleihzahlen um das Sechsfache im Vergleich zum Vorjahr gestiegen“, gibt der Vizebürgermeister Einblick in die Zahlen.

Nextbike sei als Mobilitätsangebot gedacht, speziell für Menschen die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen und das letzte Stück zur Firma oder zu einem Termin mit dem Rad zurücklegen möchten.

„Kommt bei Berufsschülern extrem gut an“

„Für mich ist besonders erfreulich, dass bei den Berufsschülern das Radleihsystem extrem gut ankommt. Auf Nachfrage werden Einkäufe und Ausflüge in die Region als Hauptnutzungsgrund genannt. Aber auch der kurze Weg vom Bahnhof zur Berufsschule ist ein wichtiger Nutzungsgrund und die neue Leihstation am Bahnhof wird dadurch sehr gut angenommen“, informiert Brandstetter.

Für die Zukunft ist ein Ganzjahresbetrieb des Radleihsystems in Amstetten angedacht. Aktuell läuft dazu ein Probebetrieb. Zusätzlich stehen in der ersten halben Stunde die Leihräder den Nutzern gratis zur Verfügung. Damit können fast alle Wege kostenlos erledigt werden.

Kooperation als Schlüssel für die Zukunft

Ziel ist es, Mobilitätspartnerschaften mit Amstettner Unternehmen und den Umlandgemeinden zu schließen. „Wir wollen Unternehmen und Nachbargemeinden einladen, hier ebenfalls Stationen anzuschaffen und das Radleihnetz für ihre Mitarbeiter beziehungsweise Gemeindebürger auszuweiten. Dies kann für Unternehmen ein weiterer Punkt sein, neue Mitarbeiter zu finden und diese in ihrer Mobilität zu unterstützen. Vor allem für die Betriebe im Osten Amstettens wäre dies aus meiner Sicht ein interessantes Angebot. Hier gab es bereits Gespräche“, so Brandstetter, der Interessierte einlädt: „Grundsätzlich kann sich jeder, der Interesse hat, bei der Stadtgemeinde melden und wir sehen uns gerne die Möglichkeiten gemeinsam an.“


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