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MOSTVIERTEL. Der Naturpark Ybbstal erstreckte sich bislang über die Gemeinden Waidhofen an der Ybbs und Opponitz. Nun wächst das Naturjuwel weiter. Die Pläne zur Ausweitung umfassen zusätzlich die Gemeinden Amstetten, Allhartsberg, Biberbach, Sonntagberg und Ybbsitz.

Der Naturpark Ybbstal wächst in die Zukunft: Christian Haberhauer (BürgermeisterAmstetten), Anton Kasser (Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Allhartsberg), DominicHörlezeder (Vizebürgermeister Amstetten), Johann Lueger (Bürgermeister Opponitz),Friedrich Hinterleitner (Bürgermeister Biberbach), Naturpark-Obmann Mario Wührer(Vizebürgermeister Waidhofen a/d Ybbs), Thomas Raidl (Bürgermeister Sonntagberg),Kerstin Kronsteiner (Stadtamtsdirektorin-Stellvertreterin Amstetten), Christian Pechhacker(Gemeinderat Waidhofen a/d Ybbs), Anna Kovarovics (E.C.O. Institut für Ökologie), GerhardLueger (Bürgermeister Ybbsitz), Werner Krammer (Bürgermeister Waidhofen a/d Ybbs) undGeorg Brenn (Naturpark Ybbstal)(v.l.). (Foto: Naturpark Ybbstal)

In der Vorstandssitzung in St. Leonhard fand der Auftakt für das Projekt statt. „Der Naturpark ist ganz wesentlich für die Lebensqualität und die Positionierung unserer Region“, betonte Waidhofens Bürgermeister Werner Krammer (ÖVP) dabei.

Neues Naturparkkonzept

Der Fokus dieser Weiterentwicklung liege auf der Ybbs als verbindendes Element und den bereits vorhandenen Naturdenkmälern. Gemeinsam mit den Experten des Instituts für Ökologie E.C.O. werden die sieben Gemeinden noch in diesem Jahr an einem neuen Naturparkkonzept arbeiten.

Der Prozess orientiert sich an den bekannten Naturpark-Säulen - Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung - und sieht auch Partizipation in Form von Workshops vor, um regionales Wissen bestmöglich einzubinden.

Naturpark-Obmann Mario Wührer erklärt: „Wir haben mit der Ybbs und den bereits vorhandenen Grünflächen und Wildnisgebieten enormes Potenzial in der Region. Das ist ein großer Schatz, den wir gemeinsam weiterentwickeln wollen mit besonderem Augenmerk auf Kindergärten und Schulen.“

Zu diesen Naturjuwelen zählen zum Beispiel der Buchenberg in Waidhofen, das Ofenloch in Opponitz oder die Forstheide in Amstetten.

„Enormer Mehrwert für Umwelt und Bevölkerung“

„Durch die Erstellung eines gemeinsamen Konzeptes schaffen wir einen enormen Mehrwert für unsere Umwelt und die Bevölkerung. Die ganze Region zieht hier an einem Strang. Mit der Naturvermittlung und dem Themenweg in der Forstheide setzen wir bereits jetzt auf eine gezielte Wissensvermittlung und Bewusstseinsbildung. Auch für die Landesausstellung 2026 zum Thema seelische Gesundheit wird der Naturpark eine Rolle spielen“, so Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP).

Die sieben Gemeinden werden ab sofort unter Leitung des Instituts E.C.O. an der Konzepterstellung arbeiten. Das Ergebnis werden konkrete Maßnahmen für den gesamten Naturpark, aber auch für jede einzelne Gemeinde sein.

Die Bürgermeister und Vertreter der einzelnen Gemeinden blicken dem Projekt mit großer Freude entgegen: „Unser Ziel ist es, Schritt für Schritt einen zusammenhängenden Naturpark von Opponitz bis nach Amstetten zu schaffen und so die Region noch lebenswerter zu machen“, heißt es in einer Aussendung.


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