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AMSTETTEN. In der Stadtgemeinde Amstetten wurden die bisher drei Bauhöfe an einem zentralen Standort - der ehemaligen „Dannergrube“ im Ortsteil Greinsfurth - zusammengelegt. Unter dem neuen Namen „Stadtpflege Amstetten“ wurde der Bauhof nun im Beisein zahlreicher Ehrengäste eröffnet. Die Segnung nahm Stadtpfarrer Peter Bösendorfer vor. Für Musik sorgte die Stadtkapelle Amstetten. Moderiert wurde die Eröffnungsfeier von Gerhard Sengstschmid.

  1 / 9   Unter dem neuen Namen "Stadtpflege Amstetten" wurde der Bauhof nun im Beisein zahlreicher Ehrengäste eröffnet. (Foto: mai)

Mechaniker und Installateure, Maurer und Maler, Gärtner und Forstarbeiter, Tischler, Büroangestellte und viele mehr – die Stadtpflege zählt rund 80 Mitarbeiter in den unterschiedlichsten Berufssparten.

Die Bandbreite an Tätigkeiten ist enorm. Sie halten Gemeindebauten instand, kümmern sich um Spielplätze, Rabatte und Waldflächen oder sorgen für sichere und saubere Straßen. Ob Hochwasser oder Winterdienst: Die Mitarbeiter sind das ganze Jahr über im Einsatz oder in Bereitschaft.

Platz für bis zu 130 Mitarbeiter

In einer aufgelassenen Schottergrube, der ehemaligen „Dannergrube“ in Greinsfurth, wurde die neue „Stadtpflege“ errichtet. Der Name wurde von der Kommunikationsagentur „Agentur …und Punkt“ kreiert. Die Stadtpflege nahm zum Jahreswechsel 2023/2024 ihren Betrieb auf und bietet Platz für bis zu 130 Mitarbeiter. Investiert wurden 15 Millionen Euro.

Die Gebäude dienen als Garagen für den Fuhrpark, als Lagerräume für Material und Geräte sowie als Werkstätten. Allein die Fahrzeughalle ist rund 120 Meter lang und bietet Platz für über ein Dutzend „Einsatzfahrzeuge“.

Im Hauptgebäude befinden sich neben Büro- und Besprechungsräumen auch Umkleiden und Duschen. Errichtet wurden zudem ein Heizwerk, ein Silo, eine Waschbox sowie (E-)Tankstellen. Auf den Dächern wurde in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken im Zuge eines Bürgerbeteiligungsprojektes eine 450 kWp-Photovoltaik-Anlage installiert.

Einsatzzentrale bei einem Blackout

Die Stadtpflege kann autark agieren. Sollte es zu einem großflächigen und länger andauernden Stromausfall kommen, stehen Notstromaggregate und ein Treibstofflager zur Verfügung. Zudem ist es möglich, bei einem Blackout im Winter die Hallen für die Amstettner zu beheizen.


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