Dienstag 11. Juni 2024
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GREINSFURTH. Besonders an den Wochenenden kommt es am Bahnhof Greinsfurth vermehrt zu Vandalismus. Aufgrund von wiederholten Sachbeschädigungen soll eine Videoüberwachung installiert werden.

Ortsvorsteher Manuel Scherscher (Mitte) bei einer Besprechung mit Abteilungsinspektor Harald Weidinger (Stadtpolizei) und Christian Nagelhofer (Bauabteilung) am Bahnhof in Greinsfurth (Foto: Stadt Amstetten)
Ortsvorsteher Manuel Scherscher (Mitte) bei einer Besprechung mit Abteilungsinspektor Harald Weidinger (Stadtpolizei) und Christian Nagelhofer (Bauabteilung) am Bahnhof in Greinsfurth (Foto: Stadt Amstetten)

Manuel Scherscher, ÖVP-Ortsvorsteher von Mauer-Greinsfurth, zeigt sich verärgert über die wiederholten Sachbeschädigungen am Bahnhof Greinsfurth. Besonders an den Wochenenden komme es immer wieder zu Vandalismus. Der Bahnhof werde vermüllt, die WC-Anlagen verschmutzt und zuletzt wurden sogar Plakatwände im Wartebereich angezündet.

Scherscher macht keinen Hehl aus seiner Empörung: „Brandstiftung geht absolut zu weit. Da habe ich überhaupt kein Verständnis mehr. Ich möchte deswegen, dass eine Videoüberwachungsanlage im Wartebereich und im Außenbereich am Bahnsteig installiert wird.“

Stadt stellt 10.000 Euro zur Verfügung

Die Stadt Amstetten stellt für dieses Vorhaben 10.000 Euro zur Verfügung und befindet sich derzeit in Abstimmung mit den ÖBB. Mit der Installation von Kameras soll „so schnell als möglich“ begonnen werden. Für Scherscher stehen die Kosten absolut in Relation zu den bereits verursachten Schäden in letzter Zeit.

Auch die Stadtpolizei kündigt verstärkte Maßnahmen an. Scherscher: „Brandstiftung und die Beschädigung von öffentlichem Eigentum sind keine Kavaliersdelikte, und die Polizei wird auch bei Jugendlichen keine Ausnahme machen.“

Abteilungsinspektor Harald Weidinger ergänzt: „Wir haben gute Erfahrungen mit Videoüberwachungen am Amstettner und Ulmerfelder Bahnhof und konnten dadurch schon einige Fälle aufklären. Verdächtige interessieren sich oft nicht für Videoaufzeichnungen. Am meisten schmerzt es die Täter, wenn sie den Schaden bezahlen müssen.“


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