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Marktgemeinde Euratsfeld erhält Landesförderung für Grünraumgestaltung im Ortszentrum

Michaela Aichinger, 09.09.2024 14:22

EURATSFELD. Als „Natur im Garten“-Gemeinde bekennt sich Euratsfeld zu den Kernkriterien der NÖ Umweltbewegung wie etwa auf den Verzicht von chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln sowie Torf. Im Zuge dieses Engagements gewährt das Land Niederösterreich eine „Natur im Garten“-Förderung für öffentliche Grünraumgestaltung.

(V. l.) Bürgermeister Johann Weingartner, Josef Baumgartner, Abgeordneter zum NÖ Landtag Anton Kasser, Geschäftsführende Gemeinderätin Regina Zahler, Margarethe Stadlbauer; Bruno Stadlbauer und Wilhelm Katzengruber (Foto: "Natur im Garten“ / B. Haidler)

Und so wurden in Euratsfeld Rabatten mit blühenden, insektenfreundlichen Stauden am Kirchen- und Ortsplatz, an Straßenzügen und in neuen Siedlungen angelegt. Zudem wurden klimataugliche Bäume gepflanzt und die Fassade des Gemeindeamtes am Ortsplatz mit einer Grünfassade versehen.

Landtagsabgeordneter Anton Kasser (ÖVP): „Die Förderung für die Marktgemeinde Euratsfeld unterstreicht unser gemeinsames Engagement für den Umwelt-, Klima- und Artenschutz. Durch nachhaltige Gestaltung schaffen wir nicht nur grüne Oasen für die Bevölkerung, sondern leisten auch einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität und zur Anpassung an den Klimawandel.“

„Den Themen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein kommt in Euratsfeld ein besonders hoher Stellenwert zu. Durch die naturnahe Gestaltung und Pflege von Grünräumen zum Schutz und zur Förderung von Nützlingen übernehmen wir Verantwortung hinsichtlich Klima-, Umwelt- und Artenschutz“, ergänzt Bürgermeister Johann Weingartner (ÖVP).

492 Städte und Gemeinden in Niederösterreich mit dabei

Aktuell halten sich 492 Städte und Gemeinden in Niederösterreich bei der Pflege der öffentlichen Grünräume an die Kriterien von „Natur im Garten“ beziehungsweise bekennen sich zu biologischem Pflanzenschutz.

Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel werden bei der ökologischen Pflege durch biologische Mittel ersetzt. Gemeinden verzichten auf chemisch-synthetische Düngemittel und arbeiten mit organischen Düngern und Pflanzenstärkung, was den Aufbau und die Erhaltung eines gesunden Bodens gewährleistet.

Pflanzenvielfalt, dauerhafte Bepflanzungen mit Stauden und Gehölzen, Bodenpflege und die Schaffung natürlicher Nischen können Pflegearbeiten wie Bewässerung, Unkraut jäten oder auch Pflanzenschutzmaßnahmen minimieren.

Die „Natur im Garten“ Gemeinden zeigen so, wie sich ansprechende Grünflächengestaltung mit Ökologie und Naturnähe verbinden lässt. Laufende Beratungen und Webinare von „Natur im Garten“ Experten unterstützen die Mitarbeiter in den Gemeinden bei der täglichen Arbeit auf den Grünflächen.

Für Fragen aller Art steht zudem das „Natur im Garten“ Telefon unter +43 (0) 2742/74 333gartentelefon@naturimgarten.at oder www.gartentelefon24.at zur Verfügung.


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