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BEZIRK AMSTETTEN. Die ÖVP startet im Bezirk Amstetten nach den Wahlen im Jänner mit sechs neuen Bürgermeistern in die nächste Gemeinderatsperiode.

(V. l.) Die ÖVP-Politiker Johannes Heuras, Anton Kasser, Andreas Hanger, Klaus Nagelhofer, Markus Burgstaller, Michael Strasser, Peter Ebner und Bernhard Ebner (Foto: mai)

„Es freut mich sehr, dass wir im Bezirk nun einen Generationenwechsel einleiten“, verweist Bezirksparteiobmann Andreas Hanger auf die sechs neuen ÖVP-Bürgermeister der Region. Dabei handelt es sich um Peter Ebner (Winklarn), Klaus Nagelhofer (Wallsee-Sindelburg), Markus Burgstaller (Viehdorf), Michael Strasser (Haidershofen), Christian Wührleitner (Behamberg) und Thomas Hirsch (Weistrach).

56,74 Prozent für ÖVP im Bezirk Amstetten

„In den 34 Gemeinden des Bezirks hat die ÖVP ein konsolidiertes Ergebnis von 56,74 Prozent erzielt. Wir haben alle 32 Bürgermeister halten können. Das macht mich sehr stolz. In drei Gemeinden – Amstetten, Ernsthofen und Haag – sind wir Koalitionen eingegangen. Wir wollen in den nächsten fünf Jahren auf Zusammenarbeit setzen. Die Bürger wünschen sich das“, ist Hanger überzeugt. Alle Fraktionen würden von der ÖVP zur Mitarbeit eingeladen werden, „aber wir fordern auch eine ordentliche politische Kultur ein“, betont Hanger.

480 ÖVP-Mandatare

In Summe gebe es im Bezirk 756 Mandate, 480 seien von der ÖVP besetzt, was 63,5 Prozent entspricht. „Von den 480 ÖVP-Mandaten sind 356 von Männern, 124 von Frauen besetzt. Hier würde ich mir eine höhere weibliche Beteiligung wünschen“, so Hanger weiter. In den kommenden Jahren wolle man sich den Kernaufgaben in den Kommunen widmen: dem Gebührenhaushalt, der Kinderbetreuung sowie Konsolidierungsmaßnahmen.

„Demütig und verantwortungsvoll“

„Wir sind sehr stolz, dass wir im Bezirk die Vormachtstellung halten konnten, gehen mit dieser Ausgangslage aber auch demütig und verantwortungsvoll um“, erklärt der Bezirksparteiobmann, der den neuen Bürgermeistern gemeinsam mit seinen langgedienten Parteikollegen Johannes Heuras, Anton Kasser und Bernhard Ebner für ihre Bereitschaft, sich als Orts-Chefs zu engagieren, dankte.

„Dieses Amt anzutreten, ist eine Entscheidung, die das Leben prägt und entscheidend verändert – auch für die jeweiligen Familien, denen wir großen Dank aussprechen“, so Bürgermeister Landtagsabgeordneter Anton Kasser abschließend.


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