Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

STADT HAAG. In der Stadt Haag spitzt sich das Rennen um die Glasfaserzukunft zu: Derzeit läuft die heiße Endphase der Vertragsgewinnung für den Glasfaseranschluss – und es wird spannend. Von insgesamt 528 Liegenschaften haben bereits 293 einen Vertrag unterzeichnet. Um die notwendige 60 Prozent-Quote zu erreichen, fehlen jedoch noch 23 Verträge.

Bürgermeister Lukas Michlmayr (r.) konnte Jürgen Offenberger bereits von einem Glasfaseranschluss überzeugen. (Foto: Stadtgemeinde Haag)

„Es kann nicht sein, dass wir dieses zukunftsweisende Projekt wegen ein paar fehlender Verträge nicht zustande bringen“, zeigt sich Bürgermeister Lukas Michlmayr (ÖVP) entschlossen. Er appelliert an alle Bürger, die den Vertrag bereits zu Hause haben oder noch unentschlossen sind, diesen sofort zu unterzeichnen und am Gemeindeamt abzugeben. „Wir helfen gerne – kommen Sie einfach vorbei“, betont er.

Persönliches Engagement

Bürgermeister Michlmayr nimmt die Sache nun zur Chefsache: Er arbeitet die Liste der offenen Haushalte persönlich durch und ist bereits mit mehreren Hofbesitzern im Kontakt. Denn klar ist: Wird die erforderliche Quote nicht erreicht, gibt es keine Förderung – und damit auch keinen Glasfaserausbau für Haag. Zudem wäre ein weiterer Antrag in absehbarer Zeit nicht mehr möglich.

Finanzieller Vorteil nur noch bis 30. April

Ein zusätzlicher Anreiz: Der vergünstigte Aktionspreis für den Glasfaseranschluss in Höhe von nur 400 Euro gilt nur noch bis zum 30. April. Danach würde ein Anschluss 1.200 Euro kosten. Auch dieser Punkt unterstreiche die „Dringlichkeit des Handelns“.

„Zukunftschance für Haag – jetzt oder nie“

Der geplante Ausbau würde in den kommenden zwei bis drei Jahren ein Investitionsvolumen von rund zehn Millionen Euro in die Region bringen – zu 80 Prozent gefördert durch den Bund. Doch dies ist einer der letzten offenen Fördercalls. Ob es in Zukunft weitere geben wird, ist angesichts der angespannten Bundesfinanzen ungewiss.

Appell an die Gemeinschaft

„Jetzt liegt es an uns allen“, sagt Bürgermeister Michlmayr. „Wenn wir jeden Tag nur zwei Verträge schaffen, dann ist es in greifbarer Nähe. Wer Fragen hat, kann sich gerne direkt an mich wenden – wir dürfen diese einmalige Chance nicht verpassen.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Kultur, Kulinarik und Kurzurlaub: So vielfältig ist der Winter in Niederösterreich

Kultur, Kulinarik und Kurzurlaub: So vielfältig ist der Winter in Niederösterreich

NÖ. Die Städtekampagne der Niederösterreich Werbung zeigt, wie vielfältig Winterurlaub in Baden, Krems, Retz und Co. sein kann.

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Sicheres Silvester: Pyrotechnik-Experten warnen vor illegalem Feuerwerk

Sicheres Silvester: Pyrotechnik-Experten warnen vor illegalem Feuerwerk

NÖ. Produzenten und Händler warnen: Illegale Produkte und Unwissenheit führen zu Unfällen – und schaden damit auch verantwortungsvoll arbeitenden ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Stadt Amstetten lädt zum Neujahrstreffen mit Sternwanderung

Stadt Amstetten lädt zum Neujahrstreffen mit Sternwanderung

AMSTETTEN. Mit einem Neujahrstreffen im Festsaal des Landesklinikums Mauer stimmt sich die Stadt Amstetten am Sonntag, dem 11. Jänner 2026, ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Wunschbaum-Aktion bringt Kindern aus dem Kidsnest Amstetten Weihnachtsfreude

Wunschbaum-Aktion bringt Kindern aus dem Kidsnest Amstetten Weihnachtsfreude

AMSTETTEN. Wenn kleine Weihnachtswünsche groß werden, ist in Amstetten wieder Wunschbaumzeit. Bereits unzählige Wünsche konnten mit dem Wunschbaum ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Amstetten auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt bis 2040

Amstetten auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt bis 2040

AMSTETTEN. Amstetten nimmt an der Forschungsinitiative „klimaneutrale Stadt“ teil und arbeitet daran, die lokalen Klimamaßnahmen in die ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Wirtschaftskammer NÖ startet Onlineportal für Bürokratieabbau 

Wirtschaftskammer NÖ startet Onlineportal für Bürokratieabbau 

SANKT PÖLTEN. Die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) fordert „konsequenten Bürokratieabbau“ und startet ein Onlineportal zur Meldung ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Weitere Beiträge