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ARDAGGER. Die Fahrbahn der Landesstraße B 119 in Richtung Amstetten beziehungsweise Richtung Autobahn A1 im Bereich Stifter Berg in Ardagger wurde auf einer Länge von rund 940 Metern erneuert. Auch ein neuer Geh- und Radweg soll entstehen.

(V. l.) Marcel Bachleitner (Straßenmeisterei Amstetten-Nord), Franz Stiedl (Leiter der NÖ Straßenbauabteilung Amstetten), LAbg. Alexander Schnabel (i.V. LH-Stv. Udo Landbauer), Johannes Pressl (Bgm. von Ardagger), Hubert Zarl (GR in Ardagger), Jürgen Weichinger und Gerhard Pils (beide Straßenmeisterei Amstetten-Nord) (Foto: NÖ STD)

Landtagsabgeordneter Alexander Schnabel (FPÖ) nahm in Vertretung von Landeshauptfrau-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ) gemeinsam mit Bürgermeister Johannes Pressl (ÖVP) und dem Leiter der NÖ Straßenbauabteilung Franz Stiedl die Fertigstellung der Generalsanierung vor.

Ausgangssituation

Aufgrund von Fahrbahnschäden wie Verformungen, Netzrissen und Ausmagerungen sowie der hohen Verkehrsfrequenz entsprach die Fahrbahn der Landesstraße B 119 im Bereich Stifter Berg – ab der Kreuzung B 119 / L 6063 / Zufahrt Ardagger Stift auf rund 930 Metern in südlicher Richtung (zur Autobahn A1) – nicht mehr den heutigen Verkehrserfordernissen.

Aus diesem Grund beschloss das Land Niederösterreich, vertreten durch den niederösterreichischen Straßendienst, eine Fahrbahnerneuerung der B 119 von Kilometer 2,180 bis Kilometer 3,120. Die Überbreite der Straße ermöglichte es, gleichzeitig einen neuen Geh- und Radweg zu errichten. Bereits im Vorjahr wurde der erste Abschnitt von Kilometer 3,120 bis Kilometer 3,900 (Umfahrung Ardagger Stift) umgesetzt.

Ausführung – Abschnitt II

Im zweiten Bauabschnitt wurde die Fahrbahnbreite der B 119 verringert. Auf der dadurch entstandenen Restfläche konnte ein neuer Geh- und Radweg angelegt werden. Am Baulosende im Bereich Stocka wurden bei Kilometer 3,120 zwei neue Busbuchten errichtet. In Teilbereichen erfolgten zudem Sanierungen beziehungsweise Neuversetzungen der Leistensteine. Die Fahrbahn der B 119 wurde über die gesamte Länge auf einer Fläche von rund 8.500 Quadratmetern in einer Stärke von zwölf Zentimetern abgefräst und mit dem Einbau einer neuen, 3,5 Zentimeter starken Deckschichte wiederhergestellt.

Die Arbeiten für die Fahrbahnerneuerung, die Mitte Juni 2025 begonnen haben, konnten mittlerweile weitgehend abgeschlossen werden. Derzeit erfolgen die Asphaltierungsarbeiten für den neuen Geh- und Radweg sowie Anpassungen der Bankette, das Versetzen der Verkehrszeichen und das Aufbringen der Bodenmarkierungen. Diese Restarbeiten werden voraussichtlich noch rund zwei Wochen in Anspruch nehmen.

Die Gesamtkosten betragen rund 730.000 Euro, wovon etwa 550.000 Euro vom Land Niederösterreich und rund 180.000 Euro von der Gemeinde Ardagger getragen werden.


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