22.000 Stunden im Einsatz
ANDORF. Ein interessanter Jahresbericht und zahlreiche Ehrungen prägten das Bild der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Andorf.

Neben Andorfs Florianijüngern durfte Kommandant Christoph Schaschinger auch zahlreiche Ehrengäste aus Wirtschaft, Kirche, Politik und von den anderen Blaulichtorganisationen begrüßen. Im Vordergrund der Berichte der Kommandomitglieder standen einmal mehr die zahlreichen Einsätze im Berichtsjahr 2018, die in ihrer Verschiedenartigkeit selbst jene Kameraden, die die Einsätze bewältigt hatten, in der Nachbetrachtung immer wieder aufs Neue beeindrucken. Damit diese Einsätze erfolgreich und vor allem unfallfrei durchgeführt werden können, bedarf es nicht nur der obligaten Schulungen und Übungen.
22.000 Stunden in Einsatz
Zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs sind auch viele Stunden zur Pflege und Wartung der Einsatzgeräte und -fahrzeuge sowie etliches an Verwaltungsaufwand erforderlich. Insgesamt leisteten Andorfs Florianijünger vergangenes Jahr 22.000 Stunden an ehrenamtlicher Arbeit.
Eine besondere Freude ist es für das Kommando immer wieder, wenn der Tagesordnungspunkt Angelobungen auf dem Programm steht. Heuer sprachen gleich sechs Kameraden die Angelobungsformel. Etliche von ihnen hatten bereits in der Jugendgruppe ihren Feuereifer gezeigt und werden diesen nun in der Aktivmannschaft einbringen, die sich nach den Turbulenzen und mehrfachen Neuwahlen im Vorjahr wieder in ruhigeren Fahrwassern wähnt, was - ob der guten Kameradschaft - auch von den Kommandomitgliedern mehrfach hervorgehoben wurde.
Nichtsdestotrotz findet so manch erbrachte Leistung auch sichtbaren Niederschlag und zwar in Form einer Beförderung oder einer Auszeichnung, die den Empfängern vom Kommando sowie von Abschnittsfeuerwehrkommandant Norbert Haidinger, Vizebürgermeisterin Roswitha Scheuringer und dem Abgeordneten zum Nationalrat Wolfgang Klinger an die Brust geheftet wurde, die in ihren anschließenden Reden diese Leistungen noch einmal besonders hervorhoben. In den weiteren Reden von Polizei-Postenkommandant Alois Steinkreß und vom Dienststellenleiter des Roten Kreuzes, Christian Parzer, wurde vor allem auf die gute Zusammenarbeit zwischen den Blaulichtorganisationen hingewiesen. Nach gut zweieinhalb Stunden konnte Kommandant Christoph Schaschinger die Jahresvollversammlung schließlich beschließen, die damit zum gemütlichen Teil überging.


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