Neues Löschwasserkonzept für flächendeckende Versorgung in Ansfelden
ANSFELDEN. Die Stadtgemeinde Ansfelden verfügt in weiten Bereichen über ein ausgezeichnetes Trinkwasserversorgungsnetz. Dieses wird im Brandfall auch zur Entnahme von Löschwasser verwendet. Trotzdem gibt es Ortsteile wie Fleckendorf oder Grabwinkl, die nicht an das Leitungsnetz angeschlossen sind.

Dieser südliche Stadtbereich ist sehr landwirtschaftlich geprägt und wurden auch viele Löschteiche in den letzten Jahrzehnten aufgelassen. Die Versorgung mit Wasser im Brandfall wurde bereits im Zuge der Gefahren- und Entwicklungsplanung 2017 als verbesserungswürdig eingestuft.
Projektgruppe um Lösung bemüht
Eine Projektgruppe unter Leitung von Gerald Pragerstorfer hat sich in den vergangenen Monaten mit Lösungsansätzen für diese schlecht versorgten Gebiete beschäftigt.
Die Teilnehmer haben dem Gemeinderat daher ein System von 19 gedeckten Löschwasserbehälter empfohlen, das die flächendeckende Versorgung des gesamten Stadtgebietes sicherstellt. Ein gedeckter Löschwasserbehälter umfasst üblicherweise rund 100 Kubikmeter und wird in den Boden eingebaut.
Feuerwehr mit eingebunden
All dies erfolgte mit Unterstützung des OÖ Landesfeuerwehrverbandes durch Michael Kastner, dessen Fachkenntnisse und praktischen Umsetzungsvorschläge einen wesentlichen Beitrag zum Konzept geliefert haben.
Die Löschwasserbehälter wurden in vier Gruppen nach Prioritäten gereiht und das Ziel ist, in den nächsten drei bis fünf Jahren sieben Löschwasserbehälter zu errichten. Voraussetzung dafür ist die Überlassung einer Grundfläche, auf der der Löschwasserbehälter von der Stadtgemeinde Ansfelden errichtet wird.


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