Tips-Glücksstern brachte über 32.000 Euro für Veit und seine Familie

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Alexander Kobler Alexander Kobler, Tips Redaktion, 17.02.2020 11:42 Uhr

ASPACH/BEZIRK BRAUNAU. Die diesjährige Tips-Glücksstern-Aktion war wieder ein voller Erfolg. Im Bezirk Braunau wurden in den vergangenen Wochen und Monaten Spenden für den dreijährigen, herztransplantierten Veit Hofmann aus Aspach und seine Familie gesammelt. Bei der Spendenübergabe in der vergangenen Woche waren die Augen groß, als Tips zusammen mit dem Verein Herzkinder, der die Aktion begleitete, einen Scheck in Höhe von 32.623,94 Euro an die Familie übergeben konnte.

„Wahnsinn, eine solche Summe hätten wir uns niemals erträumen lassen“, das war die erste Reaktion von Mutter Michaela Hofmann bei der großen Spendenübergabe der diesjährigen Tips-Glücksstern-Aktion. In den vergangenen Wochen und Monaten haben die Tips-Leser fleißig für das jüngste von fünf Kindern der Großfamilie Hofmann, den dreijährigen Veit, der nach einer Herztransplantation um ein normales und sorgenfreies Leben kämpft, gespendet.

Am Ende stand die stolze Summe von 32.623,94 Euro, die Tips zusammen mit dem Verein Herzkinder, der herztransplantierte Kinder und deren Familien unterstützt, in Aspach in Form eines Schecks übergeben konnte. Der Verein selbst beteiligte sich alleine schon mit 10.000 Euro. „Ich finde die Spendensumme auch echt unglaublich, es ist schön zu sehen, dass es noch so viel Menschlichkeit gibt“, meinte Nadja Sykora von den Herzkindern bei der Spendenübergabe.

Verwendung für Therapien und Umbaumaßnahmen

Verwendung gibt es für die Spende für die Großfamilie Hofmann genug, um Veit auf dem Weg zu einer vollständigen Genesung und einer normalen Kindheit zu unterstützen. So können dem kleinen, dreijährigen Kämpfer dadurch beispielsweise wichtige Therapien im häuslichen Umfeld ermöglicht werden, die er in Form von Osteopathie, Physio- und Ergotherapie im Genesungsprozess dringend benötigt. Außerdem stehen in diesem Jahr noch diverse Umbaumaßnahmen im älteren Haus der Familie an, um vor allem die Hygiene zu optimieren und Veits sensibles Immunsystem vor neuerlichen Infektionen zu schützen. Beispielsweise wird ein Vorbau im Eingangsbereich mit Dusche und Waschbecken installiert und alle Kinder sollen im Erdgeschoss eigene Zimmer erhalten. Veits aktueller Zustand ist nach neuerlichen, zwischenzeitlichen Komplikationen in Folge einer Lymph-Krebs-Erkrankung zwar leicht verbessert, es sind aber weiterhin Krankenhaus-Aufenthalte und intensive Therapien nötig, die hoffentlich schon bald den gewünschten Erfolg erzielen werden. „Wir hoffen jetzt natürlich, dass Veit auch wieder längere Zeit zu Hause verbringen kann“, sagt Mutter Michaela Hofmann, da die Klinik-Aufenthalte natürlich nicht nur bei Veit selbst, sondern auch bei der ganzen Familie immer wieder für Aufregung und Ungewissheit sorgen.

Geschwister unterstützen Veit tatkräftig

Veits vier ältere Geschwister unternehmen ebenfalls alles, um es ihrem kleinen Bruder so angenehm wie irgendwie möglich zu machen. „Veits Geschwister haben großes Verständnis und machen mittlerweile auch sehr viel aus Eigeninitiative“, erklärt Papa Albert Hofmann. Neben den materiellen Geldspenden erreichten die Familie, die seit mittlerweile 15 Jahren in Aspach lebt, auch sonst jede Menge Zuspruch und Unterstützung. Nicht nur dass Papa Albert von seinem Arbeitgeber in seiner Hospiz-Karenz optimal unterstützt wird, gibt es auch sonst viel Hilfe. Sei es dass Nachbarn für die Familie kochen, die Geschwister zum Sport gefahren werden oder Geburtstagsfeiern bei Freunden ausgerichtet werden können. Auch die Aspacher Vereine halfen den Hofmanns kräftig.

190.000 Euro in ganz Oberösterreich gespendet

Insgesamt wurden bei der Glücksstern-Aktion dieses Jahr rund 190.000 Euro in ganz Oberösterreich gespendet. „Für Tips ist es seit jeher eine Selbstverständlichkeit, seine Power als reichweitenstärkstes Medium in Oberösterreich und Niederösterreich West für Hilfsaktionen einzusetzen, um jene Landsleute zu unterstützen, wo Hilfe notwendig ist“, erklärt Tips-Geschäftsführer Josef Gruber.

 

Persönlicher Dank von Mutter Michaela Hofmann:

„Vielen, vielen Dank! Von der Hilfsbereitschaft, die uns seit Veits Erkrankung entgegengebracht wird, sind wir überwältigt. Es gibt tatsächlich Kraft, zu erfahren, wie viele Menschen unserem Kind Gutes wünschen. Daher ist es uns ein ganz großes Anliegen, auf diesem Weg ein ganz herzliches Dankeschön all jenen zu sagen, die Veit unterstützt haben.“

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