Justizanstalt Asten: Beamtin von Insasse attackiert – zeitnahe Hilfe nicht möglich

Rafael Haslauer Rafael Haslauer, Tips Redaktion, 11.02.2019 11:22 Uhr

ASTEN. Wie bereits bekannt wurde, kam es in der Justizanstalt Asten zu einem Übergriff eines Psychiaters auf eine Insassin. Das allerdings war nicht der einzige Zwischenfall seit Jahresbeginn.

Bereits im Jänner kam es laut einer Quelle, die nicht beim Namen genannt werden will, zu einem Übergriff eines Insassen auf eine Beamtin, die Prellungen am Unterkiefer sowie ein Peitschenschlagsyndrom im Nacken erlitt. Das fast Unglaubliche daran: die Beamtin hatte keine Möglichkeit Alarm zu schlagen, da das dafür benötigte „DECT-Telefon“ nicht zur Verfügung stand. Dieses Telefon würde standardmäßig im Haus zur Alarmierung im Akutfall verwendet werden.

Verstärkung kam zu spät

Auch das Eintreffen der Verstärkung verspätete sich, da nicht genügend „STUV-Schlüssel“ zur Verfügung gestanden seien. „Bei diesen Schlüsseln handelt es sich um Hochsicherheitsschlüssel, die nur von einer einzigen Firma angefertigt werden und nahezu sämtliche Justizanstalten Europas beliefern sollen“, so unsere Quelle weiter. Auf den Umstand, dass es zirka ein Jahr dauern würde, ehe diese Schlüssel angeliefert werden können, sei man im Haus erst Ende 2018 aufmerksam geworden.

Laufendes Verfahren

Bestätigt wurde der Vorfall von der Pressestelle der Justizanstalt Asten, aufgrund eines eingeleiteten Verfahrens sei es allerdings nicht möglich, weitere Informationen bekanntzugeben. Betont wurde vonseiten der Pressestelle, dass es abzuwarten bleibt, was die Ermittlungen ergeben, da die Vorwürfe bisher nur sehr einseitig geschildert worden wären. Wie es in diesem Fall weitergeht, bleibt abzuwarten. Tips bleibt auf alle Fälle dran.

Weiterer Vorfall bestätigt

Der Vorfall zwischen dem Psychiater und der Insassin soll ebenfalls bereits einige Wochen zurückliegen und ist nun dank einer Insiderin ans Licht gekommen. Dementsprechend wurde ein Verfahren eingeleitet, was die Staatsanwaltschaft Wels auf Anfrage von Tips bestätigt. Zum Zeitpunkt der Anfrage war das Ermittlungsergebnis allerdings noch ausständig.

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Kommentare

  1. Da Huaba
    Da Huaba23.02.2019 00:06 Uhr

    Ein kompletter Sauhaufen! - Diese Anstalt kommt einfach nicht aus den negativen Schlagzeilen, ein Verletzung durch das Personal hier, Ausbrüche dort. Hier dürfte wirklich qualifiziertes Personal eingesetzt werden. Der Psychiater ist ja schwerer kriminell als manche Insassen. Traurig. Aber der Fisch fängt immer oben zu stinken an, spricht absolut für eine total inkompetente Leitung.

  2. 12.02.2019 10:51 Uhr

    Asten - Das it den STUV Schlüsseln ist komplett falsch.

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