Wasserski Vize-Jugendeuropameistertitel geholt
ASTEN. Kein Wind, glattes Wasser und angenehme Temperaturen: diese optimalen Bedingungen herrschten bei der Wasserski Jugend-Europameisterschaft im holländischen Weert vor. David Bodingbauer holt Silber.

Anfangs sorgte die weiche und schwierige Wasserski-Anlage für etwas Probleme bei den österreichischen Startern David Bodingbauer und Philipp Fiala. Nach intensiven Trainingseinheiten stellten sie sich aber rasch darauf ein und qualifizierten sich beide mit Platz vier und fünf für das Slalomfinale bei den U-19 Boys.
Platz sieben für Philipp Fiala
Philipp fuhr sogar zu einer neuen beachtlichen persönlichen Bestleistung am Zwölf-Meter-Seil. Am Finaltag wurden die Karten dann neu gemischt. Philipp musste sich bei dem starken Teilnehmerfeld trotz guter Leistung mit dem siebten Platz begnügen. David spielte seine Wettkampfroutine im extrem spannenden Slalomkrimi aus. Der 17-Jährige musste aufgrund seines Vorlaufergebnisses vorlegen und setzte seine starken Konkurrenten mit einer herausragenden Leistung unter Druck.
Silber für David Bodingbauer
Zwei der Gegner hielten diesem Druck nicht stand und reihten sich hinter David ein. Der Top-Favorit Asher Roi aus Israel ließ sich jedoch nicht einschüchtern und war nicht zu schlagen. „Wahnsinn. Ich freue mich wirklich sehr über die Silbermedaille. Asher Roi hätte sich nur selbst schlagen könnten“, strahlt David mit der Medaille um die Wette. In der Kombinationswertung verpasste das Wasserski-Talent um lediglich 50 Punkte die Bronzemedaille und landete hier auf dem fünften Platz.
Für WM qualifiziert
Im Springen hätte er im Vorlauf mehr riskieren müssen, um sich diese 50 Punkte zu holen, jedoch hätte ein möglicher Sturz seinen Start im Slalomfinale gefährden können. Daher legte man den Fokus auf das Slalomfahren, was sich schließlich mit der Silbermedaille bezahlt machte. Darüber hinaus hat David noch einen weiteren wichtigen Einsatz vor sich. Der 17-Jährige hat sich mit seinen hervorragenden Ergebnissen aus dieser Saison auch für die Weltmeisterschaft in der Ukraine qualifiziert. Vom 21. bis 23. September wird er hier die Herren unter Druck setzen.


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