NEOS zeigen sich von Josef Ackerls Facebook-Posting empört
REGION. Fassungslos zeigen sich die NEOS betreffend einer Aussage des ehemaligen SPÖ-Chefs Josef Ackerl.

„Die neue oberösterreichische SPÖ-Chefin Birgit Gerstorfer wird sich zu allererst darum kümmern müssen, ihre Genossen und Vorgänger wieder zu einem demokratischen Umgangston zurückzuführen“, sagt die oberösterreichische NEOS-Landessprecherin Judith Raab. „Besonders Ex-SPÖ-Chef Josef Ackerl lässt regelmäßig mit jenseitigen Pöbeleien aus der Politpension aufhorchen und setzt damit einen Stil fort, den die Oberösterreicher längst abgewählt haben.“ Die jüngste Entgleisung Ackerls sei dabei besonders geschmacklos und bestürzend. Ackerl hatte die NEOS auf Facebook auf Grund ihrer Reformbestrebungen als „den Nazis sehr nahe“ bezeichnet. „Dass ein wegen Erfolglosigkeit zu Recht abgewähltes SPÖ-Mitglied in den sozialen Medien jeglichen demokratischen und gesellschaftlichen Anstand mit Füßen tritt, muss Gerstorfer auf den Plan rufen. Wenn Eigentum und dessen Weitergabe an die nächste Generation mit der Nazi-Keule erschlagen werden, dann ist die SPÖ gefordert, sich klar zu bekennen“, stellt Raab fest. Das Mindeste für NEOS sei eine sofortige Entschuldigung und Distanzierung der SPÖ von den untragbaren Aussagen ihres prominenten Ex-Vorsitzenden Ackerl. Und auch Thomas Madler, Neos-gemeinderat in Asten zeigt sich bestürzt: „Zutiefst schockiert bin ich über die Aussage eines Mannes, zu dem ich als ehemaliges SPÖ-Mitglied einmal aufgesehen habe. Andererseits bestätigt Ackerl mit seiner Aussage, dass seine Zeit und die der SPÖ abgelaufen ist, da die Menschen auf ideologietriefende Aussagen, die die Probleme der Menschen nicht lösen, keine Lust mehr haben.“


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