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ATTNANG-P. Was 1857 als Inländerrum-Handel und Ein-Mann-Betrieb in Linz begann, ist heute eines der führenden Unternehmen in Sachen Lebensmittel und eines der größten seiner Branche. Mehr als 1100 verschiedene Produktkategorien stellt der Betrieb her und rund 1,3 Millionen Nahrungsmittel verlassen täglich das Werk. Steigende Wachstumsraten, kontinuierlicher Unternehmensausbau sowie Marktführerschaft in verschiedensten Segmenten bestätigen den Erfolgskurs des Betriebs mit 700 Mitarbeitern.
 

Spitz Werk in Attnang-Puchheim in den 1950er Jahren Foto: Spitz
Spitz Werk in Attnang-Puchheim in den 1950er Jahren Foto: Spitz

Was damals mit Inländerrum oder „Danziger Goldwasser“ startete, sind mittlerweile vier verschiedene Divisionen und mehr als 474 Millionen hergestellte Lebensmittel jährlich. Produziert wird vom Rohstoff weg und nach wie vor in Oberösterreich.

160 Jahre Geschichte: Vom Linzer Inländerrum zum internationalen Familienbetrieb

Die Initialzündung des Unternehmens erfolgte am 15. Oktober 1857 als Spitz, damals noch in Linz, die Berechtigung zum Handel mit „Waren diverser Art: Rohprodukte, Branntwein, Spiritus und Leder“ erhielt. Das war die Geburtsstunde für eine der erfolgreichsten Produktgruppen des Unternehmens. Allein an Spirituosen produziert Spitz heute mehr als 4,4 Millionen Liter pro Jahr. Mittlerweile führt die Familie Scherb Spitz seit mehr als 60 Jahren und baute das Unternehmen seit den 1950ern kontinuierlich aus. So umfasst das Sortiment des Herstellers neben zahlreichen Bränden auch Marmeladen, Ketchup, Saucen, alkoholfreie Getränke sowie Süß- und Backwaren. Gleichzeitig wird kontinuierlich in Nachhaltigkeit investiert: 2005 wurde etwa ein eigenes Spitz Biomasse-Kraftwerk sowie 2006 die Pet2Pet Recycling gegründet. In den darauf folgenden Jahren übernahm Spitz erfolgreiche, österreichische Marken, darunter Gasteiner (2007) und Auer-Blaschke (2013).

Damals wie heute: Lebensmittel aus Österreich

2017 ist Spitz so groß wie nie. Mit einem Exportanteil von etwa 50 Prozent sowie 700 Mitarbeitern hat sich der Traditionsbetrieb in 160 Jahren zu einem international etablierten Lebensmittelproduzenten entwickelt. In mehr als 50 Ländern, darunter Japan, China, Nordafrika, der Mittlere Osten sowie Zentraleuropa werden Lebensmittel des oberösterreichischen Herstellers verkauft. Rund 1,3 Millionen Produkte verlassen täglich das Werk in Attnang-Puchheim und rund 4,6 Millionen Konsumenten pro Tag vertrauen auf Spitz Qualität. „Lebensmittel zu erzeugen, heißt nicht einfach eine Ware zu produzieren. Es ist eine konkrete Verantwortung gegenüber unseren Kunden, die immer im Mittelpunkt unserer Überlegungen steht“, meint Spitz-Geschäftsführer Josef Mayer, „Zu dieser Verantwortung gehört die Sicherstellung der Lebensmittelqualität ebenso, wie die flächendeckende Versorgung durch ein starkes Distributionsnetz und wichtige Handelspartner. Gemeinsam halten wir das Vertrauen unserer Spitz-Fans seit 160 Jahren aufrecht.“

Das Erfolgskonzept: Innovation, Qualität und Produktion vom Rohstoff weg

Weil jeder nur beste Lebensmittel möchte, stehen Innovation und geprüfte Qualität im Mittelpunkt der Spitz-DNA. Das österreichische Unternehmen setzt daher klare Schwerpunkte: Gezielte Forschung und Entwicklung, bestens ausgebildete Mitarbeiter, transparente Prozesse vom Rohstoffeinkauf über die Produktion bis hin zur Vermarktung sowie der Anspruch sich konsequent weiterzuentwickeln – all das bedeutet Qualität bei Spitz. Dabei ist der traditionelle Hersteller besonders stolz auf seine tiefe Wertschöpfungskette. Jedes Nahrungsmittel, das den Produktionsstandort in Oberösterreich verlässt, wurde vom Rohstoff weg bis zum fertigen Endprodukt in Attnang-Puchheim hergestellt.

Blick nach vorne: Wo geht die Reise hin?

„Wir wollen auch weiterhin auf Wachstumskurs bleiben und werden bereits in der näheren Zukunft mit einigen Neuerungen aufwarten“, erklärt Mayer, „um dieses Ziel zu erreichen, fokussieren wir uns auf unsere Kernwerte Kundenorientierung, Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit“. Neben zahlreichen Produktneuheiten, wie Blaschke Kokoskuppeln Limited Edition Mango-Maracuja, eröffnet Spitz im Herbst 2017 eine eigene Spezialitätenbrennerei. „Was vor 160 Jahren als Kleinstunternehmen begann, hat sich zu einem internationalen Unternehmen entwickelt. Wir freuen uns auf weitere 160 spannende Jahre!“, fasst der Geschäftsführer abschließend zusammen.


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