Kleiner Nahversorger eines Vereins ist auch Postpartner
BACHMANNING. Um wieder einen Nahversorger im Ort zu haben, hat sich vor drei Jahren ein eigener Verein der Sache „Kaufhaus im Ort“ angenommen. Mit dem Kaufhaus „Bravo“, was abgekürzt für „Bachmannings reginale Alternative vor Ort“ steht, wurde ein kleines Geschäft mit angeschlossenem Cafe wiederbelebt, dass zuvor aus mangelnder Frequenz schließen musste.

„Nun ist Bravo aus dem Ort nicht mehr wegzudenken“, sagt Bürgermeister Karl Kaser im Rahmen einer kleinen Feier bei der ein zusätzliches Angebot im Geschäft eröffnet wurde. In der Bevölkerung gab es den Wunsch nach einem Postpartner, Bravo ist nun ein solcher geworden, was zusätzliche Frequenz bringen soll. „Jetzt liegt es an der Bevölkerung, diese Postpartnerstelle auch wirklich zu nutzen“, erklärt der Obmann des Vereines „Für Bachmanning“, der ehemalige Bürgermeister Franz Brenneis. Denn in einer 700 Einwohner-Gemeinde ist es Monat für Monat eine Herausforderung für einen Nahversorger, finanziell über die Runden zu kommen. Aber durch den ehrenamtlichen Einsatz des Vereinsvorstandes (der Verein ist Betreiber), das Engagement der Mitarbeiter und die Kauffreude der Kunden konnte der Umsatz im letzten Jahr wieder gesteigert werden, so dass der Vereinsvorstand doch zuversichtlich ist.
Neben den Produkten die von einem Lebensmittelgroßhändler geliefert werden, werden auch die Produkte von zirka 20 regionalen Selbstvermarktern angeboten. Es gibt Mehl, Nudeln, Schnaps, Säfte, Eingelegtes und Schokolade aus Bachmanning und Umgebung. Fisch und Fleisch aus der Region gibt es auf Vorbestellung.
Infos: www.kaufhaus-bravo.at


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden